Nachrichten - Saengerbund

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130 Jahre Chorgesang
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Nachrichten
Nachrichten aus dem Sängerbund:
Aus der Sängerzeitung "Auf einen Blick"        

 

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RÜCKBLICK:

Samstag, 18. August 2018, Tennisheim Überuhr

Nachdem wir 2017, bedingt durch die Vorbereitung zur Kroatienreise und diverser anderer Aktivitäten kein Sommerfest durchführen konnten, sollte es in diesem Jahr wieder stattfinden.
Da der Tennisclub Überruhr seine Vereinsgastronomie inzwischen an eine Pächterin übergeben hat, wurden also Gespräche aufgenommen und alles organisiert, was zu unserem Sommerfest dazugehört. Sogar das Wetter, so
sagt man, hat der Vorstand bestellt!
Wie gewohnt gab es Leckeres vom Grill (hierfür einen besonderen Dank an unsere schweissgebadeten und frisch geräuchertenGriller, Wolfgang Nack, Udo Müller und Peter Platte), Siggis Spezialcurrysauce und ein Beilagenbuffet.
Kühle Getränke wurden gekonnt serviert von Sabine Schäpers und ihrem Team.
Ja und Unterhaltung, die gab es auch, reichlich, in gewohnter Weise zündeten die üblichen Verdächtigen ein Feuerwerk der guten Laune. Allen voran, der Herminator, Hermann Reck. Gesang und die Mundharmonikas kamen aber auch nicht zu kurz und selbst unsere Gäste stimmten in diesen Reigen fröhlich mit ein. Ein Freund von Helga und Norbert Wciurka, Geoffrey Quaterman, kurz Jeff genannt, spielte auf seiner Ukulele professionell englische und deutsche Schlager welche
die Anwesenden zu begeistertem Applaus inspirierten.
Spontan agier- tete auch das Gesangsduo Peters & Peters.
Unser musikalischer Derwisch Kurt und seine nicht minder gesangsbegabte Nichte Annika reihten sich als Duett in den Gute - Laune - Zug ein.
Das Gesamtwerk der musikalischen Unterhaltung wurde natürlich begleitet, untermalt und in den richtigen Ton gesetzt
von unserem Vereinsmusiker Klaus Aldorf.
Lange nachdem sich die weiße Ascheschicht auf die Grillkohle gelegt hatte, hörte man immer noch den ein oder anderen
lauten Lachanfall aus dem Kreis der Unentwegten über Grotes Felder schallen.
Schön war's - auch dieses Jahr wieder.
Geordnet und nach Geschlechtern getrennt vor der Grillhütte

Samstag, 07. Juli 2018, Havixbeck, Münster

Bei herrlichem Sonnenschein trafen sich an diesem Samstagmorgen dreißig Frauen zum Ausflug der Vereinsdamen
am Vereinslokal. Schon bei der Ankunft des Busses herrschte fröhliche Stimmung, kannten doch einige der Frauen
und die begleitenden Vorstandsmitglieder unsere Busfahrerin Doris bereits von der letztjährigen Tour nach Kroatien
mit der Firma Misir.
So waren die Voraussetzungen für einen vergnüglichen Tag schon früh gegeben und man begab sich auf die Fahrt
nachHavixbeck im Münsterland.
Dort angekommen spazierten wir durch einen schönen Park zur Burg Droste-Hülshoff. Dort empfing uns bereits
Frau Margit Dohrenbusch im Biedermeierkostüm.
Sie entführte uns auf eine interessante Zeitreise mit Prosa und Poesie der berühmten Dichterin
Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848). Das Wasserschloss ist das Geburtshaus der Dichterin und der Ort, an dem
sie ihre Kindheit und Jugend verbrachte.
Zurück von der Zeitreise ins beginnende 19. Jahrhundert, wartete im Gewölbekeller bereits eine Kaffeetafel auf uns
und so hatten wir Gelegenheit, die gehörten und gesehenen Eindrücke noch einmal sacken zu lassen.
Nach einem gemütlichem Spaziergang zurück zum Bus ging es auf nach Münster. Dort setzte uns unsere
Busfahrerin an zentraler Stelle in der Innenstadt ab. Wir hatten nun Gelegenheit, die Innenstadt Münsters mit ihren zahlreichen Geschäften, Gastronomiebetrieben und sonstigen Sehenswürdigkeiten bei fast schon tropischen Temperaturen auf eigene Faust zu erkunden. Dafür hatte der Vorstand für jeden von uns extra Innenstadtpläne besorgt.
Gegen 17:20 Uhr trafen wir uns wieder am Bus und fuhren schon mal in Richtung Ruhrgebiet.
In Dülmen verließen wir die Autobahn zu einem Zwischenstopp im Haus Waldfrieden. Der an der Gaststätte
befindliche Hofladen hatte eigentlich nur bis 18:00 Uhr geöffnet, doch der Vorstand hatte hier vorgesorgt und so
konnten wir in aller Ruhe Köstlichkeiten aus dem Münsterland einkaufen.
Anschließend ging es auf die herrliche Sonnenterasse, auf der wir in schöner Runde unser vorab ausgesuchtes Abendessen zu uns nahmen.
Ein kurzer Verdauungsspaziergang über den alten Obsthof und ein Besuch bei Liesl, der Eselsdame, die zusammen
mit zwei Ziegen auf dem Gelände lebt und die jeden Besucher freundlich begrüßen und verabschieden,
ein Gruppenfoto und so fuhren wir mit dem Bus wieder nach Hause.
Ein schöner Tag mit einem guten Programm ging zu Ende. Unser Dank geht an den Vorstand
und die Firma Misir Busreisen, die diese schöne Fahrt für uns organisiert hat.

Sonntag, 1. Juli 2018, Neviges, Schlosspark
Es berichtet SB Wolfgang Schaub

Schwarze Hose, weißes langärmliges Hemd und schwarze Schuhe: so sollten die Sänger des MGV Sängerbundes Überruhr die Sänger der Chorgemeinschaft Deilbachtal am 1. Juli 2018 am „Tag der Bergischen Chöre“ im
Schlosspark Hardenberg, Velbert-Neviges, beim Singen unterstützen.
An diesem Tag war geplant, 16 Chöre an 5 verschiedenen Orten im ganzen Schlosspark auftreten zu lassen.
Weil das Wetter sich von seiner allerbesten Seite zeigte, vielleicht ein bisschen zu heiß, entschloss ich mich an
diesem Tag mit der S-Bahn nach Neviges zu fahren. Mit dem Ticket 2000 konnte ich kostenfrei am Sonntag im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr reisen. Im Internet hatte ich erfahren, dass die Fahrt nur 21 Minuten dauert, der Fußweg
noch 13 Minuten.
Als ich in Neviges aus der klimatisierten S-Bahn stieg, empfingen mich gefühlte 40 Grad Celsius.
„Jetzt nur nicht schnell gehen“, dachte ich „denn dann bist du am Wassergraben durchgeschwitzt“.
Dort sollten wir Sänger unseren Auftritt haben. Ich ging also langsam den Hinweisschildern nach in Richtung Schloss, vorbei am Dom, in dem wir schon mal gesungen hatten, vorbei am Nostalgie Café und am großen Parkplatz,
der direkt an den Schlosspark grenzt.
Als ich auf dem Gelände ankam, standen schon einige Sänger unter schattigen Bäumen und wir fragten uns,
wo denn hier die „Bühne Wassergraben“ sei und wo gesungen wird. Das klärte sich aber schnell auf, denn
Deilbach-Vorsitzender Karl-Heinz Jäger erfuhr von der Organisationsleiterin, dass auf der Rückseite des Schlosses im Wassergraben, jedoch zum Glück ohne Wasser, bereits ein Klavier für unseren Vereinspianisten Klaus Aldorf bereitstand. Und weil wir wussten, dass man bei der Hitze genug trinken soll, strömten wir zuerst zum Bierstand, direkt neben
dem Schlosseingang und füllten unsere verschwitzen Körper mit kühlen Getränken auf.
Um 11:30 Uhr begann nach kurzer Einsingprobe unser Konzert unter der Leitung von Kurt Peters jun. Nach und nach standen immer mehr Zuhörer oben am Mauerrand und blickten auf uns Sänger herab. Wir sangen die einstudierten Lieder, u. a. „An Tagen wie diesen“, „Es war einmal ein Jäger“, „Großvaters Uhr“. Nach jedem Lied erhielten
wir starken Applaus.
Zum Glück standen die meisten Sänger im Schatten. Nach einer halben Stunde war alles vorbei.
Wir waren zufrieden und freuten uns, dass keiner bei der Hitze umgefallen war. Anschließend ließen wir Sänger
unseren Auftritt im Gespräch Revue passieren, tranken noch ein Bier oder Wasser, hörten noch anderen Chören zu,
die jetztan der Reihe waren und fuhren durchgeschwitzt und zufrieden nach Hause.

Mein Weg führte wieder die bekannte Strecke zu Fuß zurück, mit etwas Schwierigkeit beim Gehen, zum
S-Bahn-Haltepunkt Neviges Markt. Ich war froh, dass ich mich dort hinsetzen konnte. Als ich zuhause ankam
und die schwarzen Schuhe auszog, merkte ich, dass ich eine aufgeplatzte Blase am
linken dicken Zeh hatte.

Die WAZ, Abteilung Kultur, schreibt in
Ihrer Ausgabe am 2. 7. 2018 u. a.
Tiefe Töne strömen aus dem Wassergraben
Aus dem Wassergraben strömten so die tiefen Töne der Chorgemeinschaft Deilbachtal hinauf zu der steinernen Wehranlage, wo das Publikum die Hälse in die Tiefe reckte. „Interessant, dass wir mal unter dem Publikum stehen“, schmunzelt Dirigent Kurt Peters gut gelaunt nach dem Auftritt. „Wir haben schon oft unter freiem Himmel gesungen,
aber das hatten wir so auch noch nicht.“
Besucher lauschen in Liegestühlen den Liedern
Einzigartig ist jedoch nicht nur die Bühne, sondern auch das Repertoire der Chorgemeinschaft.
Vom Schlager „Es war einmal ein Jäger“ bis zum Toten Hosen Hit „An Tagen wie diesen“ überfluteten die Männer ihr Publikum vom ehemaligen Wassergraben aus mit guter Laune.

Donnerstag, 10. Mai 2018, Steeler City Carree
Was man gerne wiederholt, muss doch einfach gut sein oder?
Also fielen wir an diesem Donnerstag mal wieder mit 50 Personen in das Boothaus Ruhreck ein und ließen uns das vorbereitete gute Frühstück schmecken. „Ohne Mampf kein Kampf“, im Umkehrschluss unseres
Vizechorleiters Kurt Peters „Nach dem Mahl kommt der Gesang“ und so begrüßten wir den Vatertag mit einigen frei vorgetragenen Liedern. Nun begaben wir uns auf einen Spaziergang mit dem Ziel Center Carrée Steele.
Auch hier war schon einiges vorbereitet, die Weinstände der Winzer geöffnet und die benötigte Technik aufgebaut.
So konnte es losgehen, angesagt durch unseren singenden Weinfestmoderator Kurt Peters eröffneten
wir den zweiten Tag des 40. Weinfestes in Steele.
Mit personeller Unterstützung durch die Freunde der Chorgemeinschaft Deilbachtal und in Abwechslung mit unseren MGV Harmonisten gelang es uns, mit schmissigen Weinliedern und Evergreens zum Mitsingen und Mitschunkeln das inzwischenzahlreiche Publikum in die rechte Stimmung zu versetzen.
Nach knapp zwei Stunden Programm und einigen Zugaben entließ uns das Publikum nur mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wieder zu kommen.
Die meisten unserer Sänger und natürlich auch den Großteil des Publikums sah man nach der sich anschließenden
Mittagspause immer noch mit dem einen oder anderen Gläschen Wein bei herrlichem Sonnenschein mit viel Spaß das
weitere Programm verfolgen.
Unbestätigten Gerüchten zufolge machten später auch einige Sangesbrüder das Licht
an der Bühne aus - also war´s wohl noch lange schön :-)

Montag, 30. April 2018, Bürgertreff Überruhr
Es berichten: SB Wolfgang Nack und SB Walter Klammer

Einweihung 1. Bauabschnitt BürgerTreff Ruhrhalbinsel
Anlässlich der Fertigstellung des kleinen Saales, Foyers und der Toiletten hatte der Bürgertreff e.V. zur
großen Feier eingeladen.
Alles war vertreten: Die Vereine, die politischen Parteien, Vertreter aus der Wirtschaft und die Bürger
aus Überruhr. Oliver Kern, 1. Vorsitzender des BürgerTreff Ruhrhalbinsel e.V., eröffnete die Feier und
begrüßte alle Gäste. Besonders gelobt wurden die ehrenamtlichen Mitarbeiter, denn ohne sie wäre eine
Renovierung nicht möglich gewesen. Dank wurde auch dem MGV ausgesprochen, die Neugestaltung des
kleinen Saales wurde vom MGV durchgeführt.
Nach der Ansprache des Oberbürgermeisters Thomas Kufen war der MGV gefordert.
Unsere Gesangsdarbietung wurde mit viel Beifall bedacht und dann eine Zugabe gewünscht. Auch der Auftritt
der „Harmonisten“ kam bei den Gästen gut an, der Applaus zeigte es. Zu der Veranstaltung waren weitere Chöre
und Musikgruppen eingeladen. Auch das Orchester des Überruhrer Gymnasiums gab sein Bestes.
Die jungen Bläser hatten nach ihrem Auftritt soviel „Kohldampf“, dass sie alle das noch nicht freigegebene Büffet stürmten.
Unser Vereinswirt und Pächter der BürgerTreff-Gastronomie, Bernd Schneidereit, zeigte Fingerspitzengefühl,
indem er rechtzeitig das Besteck für die schmackhaften Speisen bereitgelegt hatte.
Gegen 14 Uhr endete dann die Veranstaltung.

Fazit: Auftakt gelungen - wir sind gespannt, wie es
weiter geht mit unserem Kulturzentrum.


Mittwoch, 18. April 2018, Gartenanlage Stiftsdamenwald Stoppenberg

Aus Anlass seines 70. Geburtstages hatte SB Hermann Reck die Sänger in „seine“ Kleingartenanlage
nach Stoppenberg eingeladen.
Im dortigen Vereinsheim trafen wir auf die Familie und einige Nachbarn von Hermann. Zu seinem Geburtstag
hatte sich der Jubilar einige Lieder aus unserem Repertoire herausgesucht, die wir, dirigiert von unserem
Chorleiter Norbert Bunse, im Vereinsheim gerne zu Gehör brachten.
Nach der Übergabe einer Geburtstagsurkunde und unserer Glückwünsche durch unseren Vorsitzenden
Siggi Neugebauer machten wir unserem inoffiziellen Ruf als Buffetfräsen alle Ehre (Die Schnittchen waren
aber auch zu lecker).
Bei kühlem Bier und manch anderem Getränk wurde vor dem Vereinsheim noch manches Solostück
dargeboten, in verschiedenen Gruppierungen leichte Lieder gesungen und gemeinsam viel gelacht.
Ein schöner, runder Abend, der zur Nachahmung empfiehlt.



Freitag, 26. Mai 2017, Restaurant Zum Fährmann

Eingeladen durch einen Zusammenschluss von Oldtimerfreunden, die in diesem Jahr ihre "Alpenrallye" durch das
Ruhrtal von Mülheim bis Dortmund durchführten, haben wir am 26. Mai d. J. unser "Rucksackklavier" im Restaurant Fährmann
am Baldeneysee aufgebaut.

Im Panorama Saal, mit herrlichem Blick auf den See, trafen wir auf eine etwa 40-köpfige Gruppe Herren aus allen Altersgruppen.
Ausgetauscht wurden neugierige Blicke, man wusste ja nicht, was passieren würde.

Doch dann nach den ersten Strophen sprang der Funke über, angeführt durch die Moderation unseres Programmchefs Kurt Peters
und immer wieder unterstützt durch die offensichtliche Sangesfreude unseres eigentlichen Publikums entstand im Zusammenspiel
mit den Soloparts von Kurt eine Art Gemeinschaftssingen. Beim "An Tagen wie diesen…" dürfte es wohl auch auf der anderen Seite
des Sees angekommen sein, dass hier Menschen aufeinander trafen, die Spaß am Singen haben.

Nach etlichen, stürmisch und mit stehenden Ovationen geforderten Zugaben wurde unser Klavier wieder verladen. Nach dem
gemeinsamen Tun ließ es sich der Organisator der Gruppe nicht nehmen, uns auf der Terrasse des Restaurants noch eine Runde
köstlichen Kaltgetränks zu spendieren. Dort ereilte uns auch ein ausgefüllter Aufnahmeantrag zur fördernden Mitgliedschaft.
Nun hat unser Chor auch eine Außenstelle in Neuss, wir danken für die Unterstützung.

Durchgeschwitzt, aber fröhlich saß man noch einige Zeit zusammen und tauschte Informationen aus.

Ein wahrlich schöner Auftritt!!!

Donnerstag, 25. Mai 2017
Vatertag
Frühschoppen und Weinfest im Steeler Center Carree

Wie immer in den letzten Jahren, trafen sich am Vatertag die Sangesbrüder und Sängerfrauen zu einem gemeinsamen
Frühstück und Frühschoppen im „Bootshaus Ruhreck“. Was uns sofort auffiel, war, dass Brötchen Käse, Wurst, Kaffee usw. bereits
auf den reservierten Tischen standen. Wir mussten uns nicht mehr am Buffet anstellen. Auch Rührei wurde frisch zubereitet und
an den Tischen serviert. ach der ersten Brötchen- und Kaffeestärkung rief Kurt Peters uns Sänger zusammen, um unsere Stimmen
für das Weinfest einzusingen. Es wurden einige bekannte Lieder (ohne Noten) geschmettert.

Kurz vor 11 Uhr ging es bei herrlichem Sonnenschein über die Ruhrbrücke in Richtung Steele zum Steeler Center Carree,
wo das Weinfest stattfand. Dort hatten bereits einige Sängerfrauen und Freunde des Männerchors Platz genommen, um unseren
unter der Regie von Chorleiter Norbert Bunse geprobten Liedern zu lauschen.
Unser Gesang wurde mit viel Applaus von den Zuhörern gewürdigt.
Auch diesmal dabei: die MGVHarmonisten.
Nach der Pause traten sie mit verstärkter Besetzung auf. Johnny Schöler (Panflöte) und Jürgen Derikatz (Chromonica)
sind die Neuen in diesem Ensemble. Die Harmonisten konnten das Publikum erneut mit ihren Darbietungen begeistern.

Zum Höhepunkt der Aufführung kam es, als der Chor das bekannte Lied „Der Hauptmann von Köpenick“ sang und
Sangesbruder Wolfgang Nack den Hauptmann mit entsprechender Verkleidung spielte. Danach folgte noch die vom
Publikum gewünschte Zugabe.
Nach einer gut zweistündigen Programmgestaltung mit unserem „singenden Moderator“ Kurt Peters war die Aufführung des
MGV Sängerbundes beendet. Alle waren zufrieden und konnten sich nun auf die nächsten Stunden des Tages und auf
den nächsten Auftritt am Vatertag 2018 beim Weinfest freuen.


Samstag, 30. April 2017 Große Geburtstagsgala
An Tagen wie diesen…“

Chor- und Sologesang, Kostüme, Lichteffekte, Orchestermusik und eine heitere Moderation –
der MGV „Sängerbund“ Überruhr präsentierte seinen Gästen mehr als „nur“ ein Galakonzert und wurde damit seinem Motto:
„An Tagen wie diesen..“ absolut gerecht.

Bereits Wochen zuvor hatte der Chor sein Festkonzert in der Presse beworben und auf die namhaften Solisten sowie das
Orchester aufmerksam gemacht. Dementsprechend groß war am Festabend auch der Zuspruch des Publikums, welches dem
Sängerbund einen ausverkauften Bürgertreff bescherte. Unter den Orchesterklängen von Ziehrers „Herrreinspaziert“ nahmen die
Sänger auf der in buntem Licht getauchten Bühne Aufstellung.
Nach den heiteren Eröffnungsworten des MGVEhrenvorsitzenden Heinz Tenbusch folgte sogleich ein zündender Auftakt durch den
Gastgeber. Dem Wagnerschen „Matrosenchor“, begleitet von Ida Kubelke am Piano, folgte die schwungvolle „Tritsch Tratsch Polka“
von Strauß, bei der das Orchester brillierte. Mit „Dein ist mein ganzes Herz“ von Lehar und dem „Quando men vo“ von Puccini sangen
sich zunächst der Tenor Uwe Buchman und Sopranistin Kerstin Steiner in die Herzen der Zuschauer. Bravo-Rufe und lautstarken
Applaus erhielten auch die MGV - Harmonisten, die im Zusammenspiel von Mundharmonikas und Panflöte Arrangements der
Evergreens„Mull of Kintyre“ und „Spanish Eyes“ vortrugen.
Die „Bergischen Salonlöwen“ bewegten das Publikum ebenso zu Beifallsstürmen, beispielsweise mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 5.“
von Brahms oder dem schwungvollen „La Cumparsita“ von Rodrigez. Unter der heiteren Moderation der jungen Schauspielerin
Ariane Raspe wechselten sich Solisten und Orchester sowie der Chor immer wieder ab.
Besonderen Applaus erhielten Chor, Chorsolist Harald Göbel und die Sopranistin Kerstin Steiner bei der Hymne
„Ihr von Morgen“. „Gänsehautgefühl“ - so bezeichneten viele Gäste die Stimmung. Mit einem vielbeklatschten Weibermarsch“
verabschiedeten sich Chor und Orchester dann zunächst in die Pause.

Hier erwartete die Gäste ein reichhaltiges Speisen- und Getränkeangebot.
Den zweiten Konzertteil begann der Chor mit Udo Jürgens‘ „Schenk mir noch eine Stunde“ und dem Mottolied
„An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen. Hierzu übernahm Chorsolist Kurt Peters den Solopart und lautstark stimmten hunderte
Konzertbesucher den bekannten Refrain mit an. Der „musikalische Spagat“ war erfolgreich geglückt.
Ein besonderes Tenor-Trio, gebildet von Harald Göbel, Kurt Peters und Uwe Buchmann, schmetterte danach gemeinsam mit Chor
und Publikum den Evergreen „Ein Freund, ein guter Freund“.
Buchmann hatte sich für diesen Vortrag kurzerhand einen Vereinssmoking des MGV ausgeborgt - eine besondere Geste
an den Jubelchor.
Die „Bergischen Salonlöwen“ und die „MGV Harmonisten“ ließen auch im zweiten Konzertteil ihre Instrumente erschallen.
Mit der Harmonisten-Version „Those where the days“ oder „Cant help falling in love“, bei der die von Johnny Schöler gespielte Panflöte
besonders zur Geltung kam, hatten beide Ensembles den Nerv des Publikums getroffen. Lang anhaltender Applaus war das Ergebnis.
Als dann Buchmann und Steiner die beiden Duette „Lippen schweigen“ von Lehar und Verdis „Libiamo“ sangen, brodelte der Saal vor
Begeisterung.
Einen deutlichen Schlussakzent setzte der Jubelchor gemeinsam mit Chorsolist Kurt Peters und Sopranistin Kerstin Steiner beim
Abba-Klassiker „Danke für die Lieder“.
Stehender Zwischenapplaus war zunächst der Lohn für die wochenlange Probenarbeit des Chores um Chorleiter Norbert Bunse.
Doch das Konzert war noch nicht beendet.
Nach heiteren Schluss- und Dankesworten an Chor und Künstler übergab der Ehrenvorsitzende noch einmal die Moderation an Ariane Raspe,
welche sogleich die Register Ihres Könnens unter Beweis stellen konnte.
Mit zwei Couplets des bekannten Komponisten Otto Reuter brachte die Mimin die Zuschauer zum Lachen.
Unterstützt wurde Sie dabei von Musikerkollege Christian Börsing am Klavier. Die kurze Gesangeinlage der Moderatorin nutzten die Sänger,
um sich für das große Finale vorzubereiten. Verkleidet mit Melone, Pickelhaube, Schal, Zylinder und Schiebermütze
verkörperte der Chor nun das Berlin der vorletzten Jahrhundertwende auf besondere Art und Weise. Gemeinsam mit Solisten und Orchester
führten die Gastgeber nun das Liedermedley „Ein Abend bei Paul Lincke“ auf. Lautstark und unter mehrmaligem Zwischenapplaus
ließen sich die Zuschauer bei den überaus bekannten Liedern mit einbinden.
Stehend applaudierten die Gäste nach dem Schlussakkord und forderten lautstark Zugabe, die natürlich auch erfüllt wurde.
Wieder einmal ist dem Überruhrer Männerchor ein besonderes Konzert gelungen.

Nachtrag:
Nach einem solchen Konzert von fast 3½ Stunden Länge sollte man meinen im musikalischen Sinne "es ist alles gesagt".
Nicht so beim MGV Sängerbund. Schnell angepackt, den Saal mit 300 Stühlen ruck zuck umgebaut
(Dank hierfür an den Trägerverein e.V.), Band auf die Bühne, Technik umgestellt und schon ging es weiter. - Tanz in
den Mai.
Hochkarätige Tanzmusik mit der A.H.A. Partyband. Spaß und gute Laune bis tief in die Nacht.
So manch ein Sänger entwickelte Bewegungspotential, welches man nicht vermutet hätte. Zu erwähnen wäre noch der neugestaltete "kleine Saal"
des Bürgertreffs, in dem erstmalig die angebotenen Speisen und Getränke des Team Schneidereit nun auch im rechten Licht in gemütlichem
Ambiente verzehrt werden konnten.
Auch mit den dort in den Wochen vor dem Konzert durchgeführten Verschönerungsund Renovierungsarbeiten haben die Sänger bei den Besuchern erstaunte
Blicke hervorgerufen. Soll doch nun nach dem jahrelangen Gezerre um den Fortbestand dieses Bürgerzentrums ein positives Zeichen durch den
Trägerverein Bürgertreff e.V. unter maßgeblicher Beteiligung der Sänger des MGV Sängerbund Überruhr gesetzt worden sein.

Bürgertreff - Es geht weiter
Nachdem die Fachausschüsse des Rates der Stadt Essen beraten und es Mitte Juli zur Vertragsunterzeichnung zwischen der Stadt und dem Bürgertreff e.V.
gekommen ist, werden die avisierten Mittel in Höhe von 200.000 € freigegeben.
Mit diesen Mitteln und beantragten Geldern von Stiftungen soll die lange nötige Renovierung unseres Bürgertreffs gestemmt werden.
Die intensiven Vorplanungen zur Umbauphase sind abgeschlossen, mit den Arbeiten wird in Kürze begonnen.
Die Architektin Christiane Vogt vom Büro Contour 2, welche mit der Bauleitung beauftragt ist, koordiniert die Auftragsvergaben und
sichtet die eingehenden Angebote.
Zuerst werden die Toilettenanlagen und das Foyer in einen zeitgemäßen modernen Zustand versetzt, auch soll eine Behindertentoilette integriert werden.
Danach folgen weitere Modernisierungen und Renovierungen im großen Saal. Das gesamte Projekt soll dann Ende 2018 vollendet sein.

Dienstag, 4. April 2017, Vereinslokal
EHRUNG HEINZ TENBUSCH

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar hatten wir unseren Vorsitzenden i.R. (im Ruhestand) zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
Anlässlich einer kleinen Feierstunde während der Probe am 04. April wurde dies nun auch "beurkundet". Neben der Gratulation
zu seinem 80. Geburtstag überreichten der 1. Vorsitzende Siggi Neugebauer und der Geschäftsführer Dietmar Köhler "unserem Heinz"
die Ernennungsurkunde zum Ehrenvorsitzenden.
Natürlich ließ es sich auch Chorleiter Norbert Bunse und der gesamte Chor nicht nehmen, Heinz Tenbusch zu diesem doppelten Feieranlass
musikalisch zu gratulieren.
Und Heinz hatte auch schon mal was vorbereitet…
Bei einem kleinen Buffet und einigen Getränken wurde noch lange nach offiziellem Probenschluss zusammengesessen und über manches
Döneken aus unserem Vereinsleben geklönt.
Höhepunkt dieser kleinen Feierstunde war, dass unser Sangesbruder Wolfgang Schaub nach dem Essen und Ausspülen seiner Mundhöhle mit der
Mundharmonika für Heinz „Yesterday“ von den Beatles zum Playback spielte.

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