Nachrichten - Saengerbund

130 Jahre Chorgesang
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Nachrichten aus dem Sängerbund:
Aus der Sängerzeitung "Auf einen Blick"        

 

(die Sängerzeitung zum runterladen, einfach auf das PDF Icon klicken)

RÜCKBLICK:

WIE GEHT’S DEN FREUNDEN?
Traditionell am Freitagabend, kurz vor den tollen Tagen überzeugte der „ Frohsinn“ mit ausgefallenen Ideen und Beiträgen in einer
nie da gewesenen Sitzung. Aufgrund der außergewöhnlichen Nachfrage in Lockdown-Zeiten wurde erstmals ab 2. Januar eine
„Onlineplattform“ über  mehrere Hotspots geschaltet. Trotzdem brach bereits um 10 Uhr morgens die Leitung zusammen. Interessierte
konnten sich jedoch auf der Warteliste registrieren lassen, wobei zunächst die  Altersgruppe Ü 80 Karten zugeteilt bekam. Natürlich stand
die Sitzung ganz im Zeichen der Pandemie, doch der Verein hatte jegliche erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.
So waren sogar die Zeilenabstände auf der Speiseund Getränkekarte auf 1,50 Meter vergrößert worden. Die Gäste der BKG Blieskastel waren
genauso zahlreich erschienen, wie die Delegation der DNZ, die auf stolze 6 mal 11 Jahre Dengmerter Faasenachtstradition zurückblicken kann.
Mit 66 Jahren steht die DNZ zwar kurz vor  dem Rentenalter, wurde jedoch noch nicht der Risikogruppe zugeschlagen.
Die Freunde der  Rohrbacher Faasenacht verzichteten auf Anraten des Außenministers Heiko Maas auf eine Anreise in das aus ihrer Sicht in
Grand Est gelegene St. Ingbert. Auch Ehrengast Tobias Hans war  nicht online zugegen. Er sendete stattdessen einen landesweiten
Corona-Willkommensgruß auf  Kosten der Staatskanzlei in jeden saarländischen Haushalt. Ansonsten war der Saal vollleer Narren.
Nach dem traditionellen, obsoleten und diesmal digitalen Grußwort der BKG, kam mit dem  „Wuschd“ aus der Spieser Quarantäne der erste
Kracher des Abends. Mit seinem „ Ich bin so  gär so gär dehemm, ich kann nit fort ich hann die Flemm“ kündigte er sich an und hatte das
Mitgefühl des Publikums sicher.  Thomas Oster gab in gewohnter Manier den „online-Naggischbutzer“ mit der FFP2-Maske.  Nachdem er vom
Saaldienst aufgefordert wurde die Maske Corona-konform vor Nase und  Mund zu tragen, wurde der „Naggischbutzer“ auch online von den
Damen erkannt. Graziös wie  letztes Jahr folgte der Mariechentanz von Jessica Binnettdoh von der Burbacher „Mir sinn nie  do“. Beim Beitrag
des Faasenachtschors wurde wieder mal unter Beweis gestellt, dass die  coronabedingt ausgefallenen Proben und Singstunden der Qualität des
Gesangs keinen Abbruch  tun. Von vielen heiß erwartet, liefen die „Krätzjer“ unter den Klängen des Büttenmarsches
„Es  Karlche hat kenn Impftermin“ ein. Es wurde der mit Abstand beste politische Beitrag der Sitzung.  Heribert Wallacher als
„Luciano Pandemiotti“ sang in hellem Tenor den Hit der Session „Rar,  rar, rar sinn jetzt die Dose, Dose, die ich an dich verimpfe“.
Überhaupt zog sich das Thema Impfen wie ein roter Faden durch die Sitzung. Seppl Redl als DJ Ötzi landete mit dem Sputnik  V und sang
„Ich komm zu eich mit Aerosol, ich bin der Virus aus Tirol“ und Alt Elferratspräsident Theis, der den Staffelstab an Olli Köhler-Wolf
übergab, bedauerte, MGV Frohsinn St. Ingbert: „Frohsinn“- Humor war besonders ausgefallen  In dieser unwirklichen Zeit blicken wir
„Sängerbündler“ auch hinüber
zu unseren Freunden und Partnerchören. Wie gehen die anderen Vereine mit der Pandemie um?  Vor dieser Zeitungsausgabe richteten
wir daher unsere Blicke einmal zu den Sangesbrüdern des MGV „Frohsinn“ ins saarländische St. Ingbert und fanden zudem in der
„Saarbrücker Zeitung“ eine lesenswerte Berichterstattung über eine Kappensitzung, die  nie stattgefunden hat:dass er jetzt im Zuge des Amtsenthebungsverfahrens seine Immunität verloren  hat. Ihm drohen nun mehrere Prozesse  wegen zahlreicher Übergriffe aus seiner
elfjährigen Tätigkeit als Präsident in der Dengmerter Faasenacht. Wer nicht genug vom politischen Beitrag  der „Frohsinnskrätzjer“
bekommen konnte, hat die Möglichkeit, wie jedes Jahr,  den Fernsehauftritt bei der Sendung  „Alleh Hopp“ der „Mir sin nit do“ Saarbrücken
zu verfolgen.  Das Impffieber infizierte auch das Publikum, das spontan zum Distanzschunkeln  mit „Impf, impf, Brüderlein impf“ überging.
Konrad Weisgerber, bekannt als Querulant und Schrägsinger des MGV, kam erwartungsgemäß  als Querdenker – getreu dem Motto
„Ich kauf mir lieber einen Aluhut“.  Die Bergmannsampel vom vorigen Jahr hatte er zur Corona-Ampel umgebaut, die partout nicht  auf grün
umspringen wollte. Ulli Meier versprach, die St. Ingberter Ampeln alle umzurüsten,  vorausgesetzt, der Büttenredner unterlässt in Zukunft
seine ausfälligen Bemerkungen über das  Stadtoberhaupt. Seit 20 Jahren ist der Till von den Ramsteiner Bruchkatzen ein fester Bestandteil
der Sitzung. Umso bedauerlicher, dass er dieses Jahr wie die anderen Akteure nicht kommen  konnte, da die zeitgleich stattfindende Ramsteiner
#Sitzung ebenfalls abgesagt wurde.  Ein Augenschmaus für die Damen war wie immer das Männerballett. Als Impfdosenarmee  brachten sie
den leeren Saal zum Kochen. Ein moderna Tanz, bei dem jeder Ausfallschritt  gründlich einstudiert war.  Schlusspunkt vor dem großen Finale
war der Showteil der „Krätzjer“ als „Proud Boys“. Sie  stimmten lautstark auf den bevorstehenden Rathaussturm an. Ulli Meyer war zu diesem
Zeitpunkt schon sicherheitshalber gegangen. So konnte ihm leider der diesjährige, aufwendig gestaltete unsichtbare Sessionsorden nicht
verliehen werden. Bei dem Mitmachlied „Wir sind die  Männer mit einem harten Job, wir sind der letzte Mob“ stand der Saal. Es war die
ausgefallenste  Sitzung seit langem und alle freuen sich, wenn es nächstes Jahr wieder heißt „Ohne Frohsinn  gibts e echte Faasenacht nit.
Für den Ausfall von Licht und Ton zeichneten sich Bernhard Wesely und das Hausmeisterteam  der Stadthalle zuständig. Wer sich die
Sitzung gerne nochmal ansehen will, kann diese bei  Neddfix im Darknet streamen.  Besonders zu erwähnen ist die Aktion des Vereins,
zehn Prozent der Einnahmen aus dem Kartenvorverkauf dieser noch nie da gewesenen Sitzung dem diesjährigen Fastnachtsumzug in
Form einer Ausfallbürgschaft zukommen zu lassen.

SB Kurt Peters berichtet über seine Eindrücke zur „Probenarbeit trotz Corona“ Natürlich hatten wir uns gefreut - nach den ersten Wochen
der Untätigkeit im angeordneten  ersten Lockdown 2020 - endlich im gewohnten Umfeld wieder die Sangesbrüder sehen zu  können.
Als erste Maßnahme musste für die Probenarbeit vom kleinen Saal in den großen  Saal ausgewichen werden, damit man überhaupt die
vorgeschrieben Abstände einhalten  konnte.
Aber ungewöhnlich weit waren nun die Entfernungen zwischen den Sängern und  dem Chorleiter. Da wo man sonst ganz nah beieinander
gesessen hatte, klafften nun vier  Meter breite Abstandszonen zu den Seiten, nach vorn und nach hinten bis zum nächsten  Sangesbruder.
Auf Grund der Mitgliederzahl unseres Chores und einer für jeden Sänger  amtlich geforderten Sicherheitsfläche von 7 qm, musste zudem die
Probe in je zwei von vier  möglichen Stimmgruppen á 50 Minuten Dauer aufgeteilt werden. In einem ca. 20-minütigem  Zeitfenster zwischen den
Übungseinheiten wurde der Saal durchgelüftet.
Gut nur, dass dies  in diesen Räumlichkeiten technisch möglich ist. Draußen vor dem Bürgertreff traf man sich in dieser Halbzeitpause dann
mit der schon parat stehenden zweiten Gruppe, um gemeinsam - mit wiederum gebotenen Abstand untereinander - ein paar Lieder aus dem
Repertoire oder vom neu erlernten zum Besten geben zu  können. Hierbei profitierte der Chor zunächst noch von der spätsommerlichen
Wetterlage,  die das Singen in freier Natur überhaupt möglich machte. Aber es war schon spürbar, dass  der Herbst und natürlich der
nachfolgende Winter für diese Art der Probe keine geeignete „Bühne“ bieten würde. Nach den ersten Wochen in dieser Probenkonstellation
schlich sich ein spürbares Desinteresse bei den Sängern ein. Die einen empfanden das Proben auf diese Art als eher quälend und
anstrengend, andere hatten einfach Angst vor der Unkontrollierbarkeit des Virus  und so blieben
dann auch
eine Vielzahl Sänger den Proben fern. Auch das Ergebnis der  Probenarbeit war mehr und mehr ernüchternd. Neben einem kollektiv
„unsicheren Genuschel“ der meisten, trat bei dem ein oder anderen wiederum manch ungewollte Solo Arie  hervor, da sich einfach kein richtiges
Gefühl für den Chorklang entwickeln wollte. Da halfen  auch die besten Versuche und Bemühung der Chorleitung nicht.
Norbert Bunse hatte mit viel  Geduld alles mögliche ausprobiert.
Selbst Stimmbildung wurde nach langer Zeit wieder in  den Focus der Chorarbeit gesetzt - nebenbei bemerkt: sehr  wirkungsvoll
und beibehaltenswert!
Aber es half nicht die weiten Abstände zwischen den  Sängern und somit den unrunden Chorklang zu egalisieren.  Dann ein Aufatmen:
Durch weitere Lockerungen auf Grund  zunächst sinkender Infektionszahlen, konnte der Probenbetrieb wieder mit allen Sängern  und unter
nun etwas verringerten Abständen stattfinden.  So wie in dieser Karikatur der evangelischen Wochenzeitung  „Unsere Kirche“ dargestellt, kann man
sich gut einen Probeabend beim Sängerbund kurz nach dem 1. Lockdown vorstellen.Endlich war es dem Chorleiter wieder möglich  mit allen vier
Stimmen gleichzeitig zu arbeiten.
Der Vorstand hatte gemeinsam mit Chor und  Chorleitung Pläne für die nahe Zukunft gemacht. Man wollte sich mit der Ausarbeitung  des
Weihnachtskonzertes oder zumindest  einem offenen Singen zur Weihnachtszeit  beschäftigen. Neue Stücke wurden beschafft  und eingeprobt.
In den folgenden Wochen bis  in den beginnenden Herbst hinein entwickelte  sich der Chorbetrieb zusehends positiv. Doch  dann sorgten
deutschlandweit ansteigende  Infektionszahlen für ein erneutes Herabfahren des gesamten öffentlichen Lebens. Versammlungsstätten, Gastronomie
und auch der Einzelhandel mussten in der Folge schließen. Auch der Chorbetrieb wurde mit der zweiten Welle erneut komplett eingestellt.
Das Führungsteam des Chores hatte sich bei seiner letzten Zusammenkunft, die übrigens  wenige Tage vor dem zweiten Lockdown stattfand,
klar positioniert: „Es wird nach erneuter Niederlegung erst dann wieder zu einer Neuaufnahme der Vereinsaktivität kommen, wenn  sich die
Gesamtlage durch eine mit Impfungen herbeigeführte „Herdenimmunität“ in der  Bevölkerung entspannt.
Seit gut einem halben Jahr warten die Sänger daher nun auf den Neuanfang, welcher aber  - nach allen bisher gewonnenen Erkenntnissen - weiter auf
sich warten lassen wird.  Zwar verspricht die Regierung bis spätestens zum Herbst 2021 einem jeden Bürger ein  Impfangebot gemacht zu haben.
Doch ob diese Zielsetzung, im Hinblick auf die unterschiedlichen, vielfach langzeitlich ungetesteten, als auch in benötigter Stückzahl bisweilen
unproduzierten Vakzine, der desolaten Terminvergaben zur Impfung und der undurchblickbaren Impfreihenfolgestrategie „wer zuerst?“
überhaupt erreichbar ist, bleibt abzuwarten. Fest steht aber schon heute, dass es im Chor in jedem Fall einen Neuanfang geben wird.
Auch wenn mit heutigen Stand noch kein Sänger durch Corona gesundheitlich beeinträchtigt wurde (zumindest bei Drucklegung nicht bekannt),
so ist der Schaden, den das Virus in  der gesamten Chorlandschaft und ohnehin in der Gesellschaft herbeigeführt hat, dennoch  groß.
Die Menschheit wird zudem auf lange Sicht von der Angst geprägt sein, sich bei Vernstaltungen, Konzerten oder eben auch Proben infizieren
zu können.
Allein dieser Entwicklung entgegen zu steuern wird einen langen Atem benötigen. Und auch mit der Tatsache, dass vielleicht der ein oder
andere Sänger aus Gesundheits- oder Altersgründen nicht  mehr als „Aktiver“ in unsere Reihen zurückfinden wird, müssen wir
uns auseinandersetzen.
Eine erschreckende Anzahl Chöre hat sich coronabedingt bereits aus der Essener Chorlandschaft verabschiedet. Deutschlandweit gesehen
bedeutet dies wohl eine neue Welle  des Chorsterbens. Wenn der „Sängerbund“ nicht den gleichen Weg gehen will, muss er  sich ein Stück
weit neu erfinden.
Dies wird eine der Herkulesaufgaben sein. Corona oder  seine möglichen Mutanten und Nachfolger werden das (Kultur)-Leben und unser
Freizeit verhalten noch eine Weile bestimmen - aber fest steht eben deswegen auch:
Wir werden  uns anpassen müssen. Suchen wir also gemeinsam nach Lösungen
- es lohnt sich immer!

Corona-Pandemie
Hygieneplan des MGV „Sängerbund“ Essen-Überruhr
Stand 22.07.2020
Die hier beschriebenen Maßnahmen sollen - soweit möglich - aktive Mitglieder (Sänger) in den
genutzten Räumlichkeiten des „BürgerTreff Ruhrhalbinsel“ vor einer COVID 19 Infektion schützen.
Der vorliegende Hygieneplan des MGV „Sängerbund“ Essen-Überruhr leitet sich aus der umfassenden
CoronaSCHVO und den Sicherheitsund Infektionsschutzstandards des Landes NRW ab.
(Stand 15. Juli 2020).
    Hygienemanagement
Der MGV „Sängerbund“ Überruhr hat zur Sicherung der hygienischen Anforderungen während der
Corona-Pandemie ein Hygienemanagement eingeführt. Zu den Aufgabendes Hygienemanagements
gehören unter anderem:

• Erstellung und Aktualisierung des Hygieneplanes
• Überwachung der Einhaltung der im Hygieneplan festgelegten Maßnahmen
• Durchführung von Hygiene-Unterweisungen

Der Hygieneplan ist aufgrund der dynamischen Lage fortlaufend hinsichtlich der Aktualität
zu überprüfen und ggf. zu ändern.
Die Überwachung der Einhaltung der Hygienemaßnahmen erfolgt u. a. durch regelmäßige
Begehungen des Standortes.
Der Hygieneplan ist für alle aktiven Mitglieder und für die Chorleitung jederzeit einsehbar.
Als Hygienebeauftragter wurde SB Kurt Peters benannt.
Kontakt: kupe1@web.de

Als Koordinator des Hygienemanagement für den MGV „Sängerbund“ wurde SB Dietmar Köhler
benannt. Kontakt: j.d.-koehler@t-online.de
Die Chorleiter verpflichten sich mit der Unterschrift der Corona-Hygienevereinbarung zur Umsetzung
und Einhaltung der Hygienevorgaben bei der Probe.

  Abstands- und Hygienemaßnahmen
Mitglieder einer Probe waschen bzw. desinfizieren ihre Hände unmittelbar beim Betreten des BürgerTreff
Überruhr. Hierfür stehen Desinfektionsmittelspender am Eingang zum Gebäude und im Foyer zur
Verfügung. Der Probebetrieb wird so organisiert, dass die rechtlichen Vorgaben hinsichtlich der
Abstands- und Hygieneregeln eingehalten, sowie mögliche Verdachtsfälle und Infektionsketten
nachvollzogen werden können.
Wesentlich ist neben regelmäßiger Handhygiene mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen
im Bereich des Eingangsbereiches, des gesamten Foyers und der Toiletten einzuhalten.
Im Proberaum (Großer Saal) sind die unter Punkt 3 genannten Abstände einzuhalten.
Alle Maßnahmen sind darauf ausgelegt, dass diese im Bürgertreff Ruhrhalbinsel durchgehend
möglich sind und gewährleitstet werden können.

   Infektionsschutz im Saal (Probe)
Die Stühle im Saal sind so angeordnet, dass ein hinreichender Abstand
(3 Meter seitlich / 4 Meter in Ausstoßrichtung) gem. aktueller Corona Schutzverordnung NRW
gewährleistet ist.
Es wurden für den Saal ein Raumplan erstellt aus dem hervorgeht, wie viele Stühle dort aufgestellt
werden können.
Die Gruppengröße orientiert sich an der vorhandenen Raumgröße und dem pro Person
z. Zt. Minimum vorzusehenden Platzbedarf (7qm).
Die maximal zugelassene Personenzahl liegt bei 19 Personen
Zum weiteren Schutz ist eine versetzte Sitzordnung der Stühle pro Reihe vorgesehen.
Die Stühle dürfen ansonsten bei der Probe nicht verschoben werden. Jedem der in vier verschiedenen
Chorstimmen aufgeteilten Sänger wird ein Sitzplatz zugewiesen.
Die Sänger nehmen zur Probe diesen personell festgelegten Sitzplatz ein und behalten diesen auch
bei den nachfolgenden Proben bei. Die Sitzordnung der Probenarbeit wird somit verbindlich festgelegt.
Die Personalien aller an den Proben beteiligter Personen wird für den Nachweis etwaiger
Infektionsketten aufgenommen und mit jeder Probe aktualisiert.
Der Chor wird auf Grund seiner Mitgliederstärke von z. Zt. 36 Sängern in zwei getrennte Lerngruppen
mit je zwei Stimmgruppen aufgeteilt. Die jeweiligen Lerngruppen setzen sich immer aus den gleichen
Sängern zusammen. Den einzelnen Lerngruppen steht der Saal nacheinander zur Verfügung.
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird beim Betreten des großen Saales bis zum
Platznehmen angeordnet.
Besonders wichtig ist das regelmäßige Lüften, welches mit der für den Saal zugehörigen
Lüftungsanlage (Zu- und Abluft) realisiert wird. Diese wird mit höchster Luftwechselstufe während der
gesamten Saalnutzungszeit betrieben, damit die mit Aerosole angereicherte Innenraumluft stetig
ausgetauscht wird.
Nach der ersten Übeeinheit (beide Lerngruppen absolvieren eine volle Probenstunde) ist zusätzlich
eine Stoßlüftung via Tür- und Oberlichtöffnung des Saales über mehrere Minuten (mind. 15 Minuten)
vorzunehmen. Fenster- und Türgriffe sollen dabei möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den
Fingern angefasst werden, ggf. ein Einmaltaschentuch oder Einmalhandtücher verwendet werden.
Eine Probenarbeit mit dem Gesamtchor im Saal ist im Hinblick auf das Abstandsgebot zur Zeit0
nicht möglich. Diese Art der Probenarbeit kann z. Zt. nur unter freiem Himmel mit entsprechenden
Abständen realisiert werden.
Die zur Probe notwendigen Notenmaterialien und desinfizierten Notenmappen werden bei der ersten
Probe an die Sänger ausgegeben. Danach wird jeder Sänger seine ihm zugeteilte Notenmappe stets
selber mitführen und organisieren.
Der Chorleiter überwacht die festgelegten Probenzeiten (60 Min. per Gruppe) und hält diese genau ein.
Spontane Probenverlängerungen sind daher nicht möglich.

    Infektionsschutz in den Pausen
Der Probendurchgang (zweimalige Raumbelegung hintereinander) wird so organisiert,
dass auch in Pausenzeiten Ansammlungen von Personen nach Möglichkeit vermieden
bzw. eingeschränkt werden und sich möglichst wenige Menschen im Foyer und auf den
Allgemeinflächen im Gebäude begegnen und aufhalten.
Pausen werden entweder in der angrenzenden Gastronomie oder im Freien außerhalb
des Gebäudes verbracht.

   Wegeführung
Vor dem Eingangsportal werden Hinweisschilder angebracht, dass das Gebäude über
den Türbereich rechts betreten und über den Türbereich links verlassen werden soll.
Der Weg Richtung Probesaal wird mit Trassierband vorgegeben, ebenso der Weg
Richtung Ausgang.

 Hygiene im Sanitärbereich
Die Toilettentüren sind geöffnet. Die WC-Anlage ist nach Möglichkeit nur von max. 3
Personen gleichzeitig zu nutzen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske ist
Pflicht. Die Sanitärräume werden durch den Betreiber der Immobilie regelmäßig gereinigt
und desinfiziert zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird Desinfektionsmittel zur
jeweiligen Eigenbenutzung den Nutzern zur Verfügung gestellt.

  Organisation im Bereich Foyer
Im Eingangsbereich des Gebäudes wird eine „Proben - Anwesenheitsliste“ geführt, aus
der hervorgeht, welche Personen an welchem Tag und um welche Uhrzeit den Bürger-
Treff Ruhrhalbinsel betreten und wieder verlassen haben. Das Tragen einer Mund-
Nasen-Schutzmaske ist Pflicht.

   Umgang mit (Verdachts-) und Infektionsfällen
Alle Mitglieder und Besucher unterschreiben die COVID 19 / Bestätigung - Verpflichtungserklärung
(siehe Anlage 1)

   Kontrollfunktion
Der Hygienebeauftragte des Chores sowie der Chorleiter werden die Einhaltung der
aufgestellten Hygienemaßnahmen vor, während und nach der Probe kontrollieren, nötige
Lüftungsvorgänge durchführen und mit allen Probenteilnehmern die allgemeinen
Verhaltensregeln regelmäßig kommunizieren. Die Vereinsführung wird darüber hinaus
den Hygieneplan an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen, falls dies nötig wird.

   Abschlussgrundsatz
Die Verantwortung für die Aufnahme der Probenarbeit liegt ausschließlich bei den Mitgliedern
des Chores selbst. Eine Verpflichtung zur Teilnahme an der Probenarbeit gibt
es nicht. Jedem Mitglied ist die Teilnahme an den Probearbeiten freigestellt.
Der MGV „Sängerbund“ Essen-Überruhr versichert, nach bestem Wissen und Gewissen
und gemäß der zur Zeit geltenden CoronaSCHVO des Landes NRW sowie dem
Stand der Forschung und der Medizin, mit dem vorliegenden Hygieneplan die bestmögliche,
wirkungsvolle Umsetzung zum Schutz vor Infektionen mit COVID 19 zu erfüllen.

Der Vorstand bittet alle Mitglieder um Beachtung und strikte
Einhaltung des ausgegebenen Hygieneplanung.

Dienstag, 21. Juli 2020, 19:00 Uhr, Bürgertreff
An diesem Abend fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der eine große Zahl
Sänger, Fördermitglieder und auch der Chorleiter erschienen waren. Bevor die Versammlung startete,
hatten die Sänger zunächst eine „Anprobe“ der neuen Vereinshemden zu absolvieren.
Erstaunlich - die meisten der maßgefertigten Hemden passten auf Anhieb - und das
trotz „Coronaspeck“.
Hauptthema der Versammlung war die Aussprache zu den durch den Vorstand festgelegten
Schutzmaßnahmen während der ersten Jahreshälfte, sowie der bis dato ausgefallenen bzw. durch
den „Krisenstab“ des Vereines abgesagten Veranstaltungen. Der Vorstand hatte mit beginnender
Pandemie die Funktion des „Krisenmanagements“ angenommen und sich in regelmäßigen
Zeitabständen zur Coronalage ausgetauscht.
Da auch für das 2. Halbjahr eine Vielzahl von Chorauftritten geplant war, erfolgte zu diesen Themen
nun eine Aussprache zwischen Vorstand, Chorleitung und den Mitgliedern.
Ergebnis:
Veranstaltungen, wie beispielsweise das Vereins-Sommerfest oder die Teilnahme am Gemeindefest in
Überruhr, werden entfallen. Das traditionelle Weihnachtskonzert wird in diesem Jahr ebenfalls
ausgesetzt. Gleichzeitig wird jedoch nach einer alternativen Veranstaltungsform zur Weihnachtszeit
(Offenes Weihnachtsliedersingen etc.) gesucht.
Der Termin im Dezember wird daher (bis auf Widerruf) aufrecht erhalten.
Wesentlicher Tagesordnungspunkt war jedoch die Erörterung zur „Zukunft des Vereines“.
Der Vorstand erklärte, dass der Chor keine gute Zukunft haben wird, wenn dieser nicht
schnellstmöglich wieder seine Probenaktivität aufnehmen kann. Als Grund hierfür wurde die bereits
zu lang dauernde „Entwöhnungsphase“ benannt, welche in Teilen immer spürbarer wird. Mitglieder
wendeten sich bereits dem Chorverbund ab und unter Umständen anderen Freizeitbeschäftigungen zu.
Anfänglich wurde diese Beobachtung kontrovers, ja sogar etwas hitzig diskutiert.
Die Frage, ob eine Wiederaufnahme der Probenaktivität kurzfristig möglich sei, bestimmte danach
die Diskussionsrunde.
Hierzu konnte der Vorstand positiv berichten, dass er bereits einen Hygieneplan aufgestellt hat,
welcher alle nötigen Schutzmaßnahmen berücksichtigt, um eine Infizierung mit dem Virus
weitestgehend auszuschließen. Das überzeugte die Anwesenden und so wurde einstimmig
beschlossen, dass die Proben ab dem 04. August 2020 wieder aufgenommen werden.
Zum Abschluss der Versammlung trug der Chor dann draußen vor dem Bürgertreff ein paar Lieder
seines Repertoire vor.
Einhellige Meinung der Anwesenden Zuhörer: „Ihr singt mit „Abstand“ am besten“!

Eine ganz besondere Goldhochzeit
Der Termin stand schon lange fest.
Unsere Goldhochzeit wollten wir am 21.03.2020 feiern.
Es sollte ein unvergesslicher Tag werden, und wurde es dann auch, aber anders als gedacht.
Alles war seit Wochen geplant. In der Stephanuskirche sollte ein festlicher Gottesdienst
stattfinden.
Mit Pfarrer Markus Pein wurde der Ablauf abgesprochen.
Bernhard Schüth wollte die Orgel spielen. Die Lieder wurden ausgesucht.
Der MGV „Sängerbund“ und der Chor Querbeet sollten den Gottesdienst musikalisch gestalten.
Pfarrer Pein wollte uns den Segen zusprechen. Nach dem Gottesdienst war zu einem Empfang
im Gemeindehaus geladen. Gemeinsam wollten wir auf unseren Ehrentag anstoßen.
Anschließend war mit unseren Kindern und Geschwistern im Restaurant Reichwein ein festliches
Abendessen vorgesehen.
Wir freuten uns tierisch auf diesen Tag.
„Aber dann kam Corona“
Erst wurde 10 Tage vor dem Termin das Gemeindehaus geschlossen und ein paar Tage später war auf
Grund der Ansteckungsgefahr auch kein Gottesdienst mehr möglich.
Auch im Restaurant Reichwein war ein festlicher Tagesausklang nicht mehr machbar.
Alles musste abgesagt werden.
Trotzdem wurde es ein wunderschöner, romantischer Tag. Am 21.03. lief seit morgens das Telefon heiß.
Viele Freunde, Bekannte und Verwandte wünschten uns für den Tag und die nächsten Jahre viel Glück
und Gottes Segen. Der Postbote musste an diesem Tag richtig arbeiten. Denn ca. 30 Briefe und Karten
mit herzlichen Glückund Segenswünschen erreichten unseren Briefkasten.
Am Abend wurde der Tisch festlich geschmückt und gedeckt.
Erika hatte ein umfangreiches Candle-Light-Dinner vorbereitet. Die Kerzen wurden angezündet und die
kaltgestellte Flasche Sekt geöffnet.
Wir haben uns in Schale geworfen, und, da unsere Kinder nicht dabei sein konnten, haben wir deren
Fotos mit auf den Tisch gestellt. So feierten wir zu zweit diesen besonderen Tag.
Eine CD wurde aufgelegt und wir tanzten zu unserer Lieblingsmusik.
So wurde unsere Goldhochzeit trotz Corona unvergesslich.

Erika und Walter Klammer

Wenige Wochen nach unserer Jahreshauptversammlung im Februar sind wir nun, grad Anfang April,
in eine weltweite Krise geraten, wie sie wohl niemand zuvor hätte ahnen können. Abertau-sende
Menschen auf der ganzen Welt sind von dem heimtückischen Corona-Virus befallen.
Eine übergroße Zahl der Infizierten ist mit schweren Folgen an Covid -19 - so der korrekte Name -
erkrankt; tausende Menschen ringen weltweit mit dem Tode oder sind bereits an dieser
neuen Lungenkrankheit gestorben.
Es wird mehr und mehr bekannt, dass es eben nicht nur ältere und schwache Menschen treffen kann,
sondern auch bei jüngeren und vermeintlich gesunden Menschen die Krankheit zu ernst-haften
Problemen führt. Die Angst in der Bevölkerung vor einer Infektion steigt fast täglich.
In der Geschichte unseres Chores - ja ,wie wohl in der Geschichte sämtlicher Chöre unseres Landes -
ist ein derartiger Krisenfall einmalig, führt er doch nun bereits seit Wochen zum Erliegen sämtlicher
Aktivitäten. In Friedenszeiten hat es wohl niemals zuvor Gründe zur Niederlegung der kompletten
Probenarbeit und der gesamten Vereinsorganisation gegeben.
Die Folgen sind für den Chor bereits schon jetzt mehr als spürbar.
Sämtliche, für das 1. Halbjahr geplante Aktivitäten sind abgesagt worden.
Dazu zählt beispielsweise das Frühlingsfest der Bürgerschaft Überruhr Ende April, bei dem sich der
Sängerbund mit einem Infostand und einem Auftritt beim Bühnenprogramm beteiligen wollte.
Hier haben die Verantwortlichen des Bürgervereins unsere zuvor geäußerten Bedenken aufgegriffen
und kurze Zeit später auch die Veranstaltung abgesagt.
Auch der MGV - Vorstand hat in einer Krisensitzung die „Weichen des eigenen Vereinslebens“ für
die nächsten Wochen und Monate neu stellen müssen: Ein vorläufiges Ende der Versammlungsverbote
und der Kontaktsperre im April sieht der Vor-stand nicht als realistisch an und hat deshalb die erste
Probe auf Dienstag, 12. Mai 2020 gelegt. Sollte sich diese Einschätzung als verkehrt herausstellen,
wird umgehend nachgebessert und ein neuer Termin bekanntgegeben.
Der Vorstand hält darüber hinaus zunächst an seinen weiteren Terminen im Jahr 2020 fest.
Der zeitliche Verlauf der Pandemie wird ohnehin bei allen diesbezüglich zu treffenden Entscheidungen
für die Verantwortlichen des Chores richtungsweisend sein.
Das Chor und Musikfestival, welches wir am 16. und 17. Mai bereits zum 8. Male aufführen wollten,
wurde durch den Vorstand abgesagt. Zahlreiche Chöre und Musikgruppen haben jedoch die vorzeitige
Abmeldung für gut empfunden, galt diese doch vor allem zum Schutz der vielen Akteure und der
sicherlich zahlreichen Besucher unserer Veranstaltung. Einige der zuvor eingeladenen Musikgruppen
und Chöre lassen in ihren Antwortschreiben die herzlichsten Grüße an alle Sänger und Mitglieder
unseres Vereins ausrichten und wünschen, dass wir alle bei guter Gesundheit bleiben mögen.
Sie bekunden ferner im kommenden Jahr mit dabei sein zu wollen, wenn wir dann das
8. Chorfest begehen. Ein konkreter Termin hierfür steht jedoch noch aus.
Das diesjährige Weinfest, welches vom 20. bis zum 23. Mai in Steele starten sollte, wurde eben so
durch den Veranstalter abgesagt. Auch für diese Absage sind die Gründe gleichlautend.
Eine terminliche Alternative in diesem Jahr gibt es nicht.
Somit wird das 42. Weinfest eben auch erst im Jahr 2021 begangen. Aus heutiger Sicht natürlich auch
unter Mitwirkung unseres Chores, welcher beim Steeler Weinfest eine Art Schlüsselfunktion hat.
Das für den 14. Juni geplante Jubiläumskonzert des Essener Sängerkreises entfällt.
Bei diesem Event hätte der MGV „Sängerbund“ Aufgaben in der Organisation und im Catering
übernehmen sollen. Ob das für den 05. Juli geplante Chorsingen in der Gruga stattfinden wird,
bleibt noch offen. Hierzu hatte sich unser Chor als Teilnehmergruppe am Anfang des Jahres
angemeldet.
Alle weiteren Termine bis Juli 2020 sind durch unsere Gastgeber noch nicht definitiv abgesagt
worden. Beispielsweise das 100. Vereinsjubiläum des SV Teutonia Überruhr, am 20. Juni 2020.
Die Entscheidung hierzu liegt einzig und allein in der weiteren Betrachtung der Krisenentwicklung,
welche natürlich auch unsere Nachbarvereine genau im Auge halten werden.
Über alle Entscheidungen und weitere Maßnahmen in Zeiten von Corona werden wir als Vorstand in
jedem Fall berichten. Dabei nutzen wir die sozialen Medien im Internet genau so, wie die
Wochen- und Tageszeitungen, in denen wir Artikel einstellen lassen.
Und es gibt auch etwas Erfreuliches zu berichten:
Unser Chorleiter Norbert Bunse hat zwischenzeitlich für die Choristen eine Übungs-CD eingespielt,
welche den Sängern in der nächsten Zeit per Post, Whatsapp oder Mail zugehen wird.
Mit Hilfe der stimmlich eingesungenen Titel und der beigefügten Noten wird jedes Chormitglied
seinen Part üben und die künftigen Chorstücke somit selbst erarbeiten können.
Eine wunderbare Idee, damit wir alle den Spaß an unserem gemeinsamen Tun - eben dem
Singen -  nicht verlieren und die probenlose Zeit sinnvoll überbrücken können.
Natürlich versucht der Vorstand in der Zwischenzeit auch den Kontakt zu allen Sängern zu halten,
um über den Gemüts- und Gesundheitszustand aller informiert zu sein.
Er tut dies mit Abfragen per Whatsapp, per Mail und natürlich via Telefon.
Der informative Austausch zwischen den Mitgliedern steht an erster Stelle. Der Vorstand bittet
darüber hinaus jedes Vereinsmitglied um ein kollegiales Miteinander und fordert alle Mitglieder auf,
je länger die Krise andauert, sich mehr und mehr untereinander neu zu informieren und gegenseitig
regen Kontakt zu halten. Dies ist ein wesentliches Mittel, um nach der Krise schnell zur gewohnten
Vereinsstärke zurück zu kehren. „Sänger sollen Freunde sein“ - so lautet ein Slogan unseres Chores.
Jetzt ist die Zeit gekommen, um das auch einmal unter Beweis zu stellen.
Der Vorstand wünscht allen
Mitgliedern unseres Vereins:
„Bleibt bitte gesund“ !

Dienstag, 25. Februar 2020,
traditionelles Fischessen
Schon traditionsgemäß findet an diesem Tag keine Chorprobe statt.
Dafür war aber der Proberaum im Vereinsheim gut gefüllt. Der Vorsitzende begrüßte die anwesenden
Sänger mit ihren Frauen und Freunde des Sänger-bundes.
Der Grund dieses Treffens war das Fischessen – auch schon Tradition –
Ein Meeresparadies in Überruhr, einfach Spitze, was Bernd Schneidereit wieder bereitet hatte.
Selbst ein Stör von den Lofoten hatte den Weg aufs Buffet gefunden. Der wurde mundgerecht vom
„Chef" filetiert.
Beim Fotografieren lief einem schon das Wasser im Mund zusammen.
Zunächst aber mussten die Sänger ran.
Nach einer kurzen musikalischen Darbietung wurde dann das Buffet eröffnet.
Es wurde sicherlich an diesem Abend jeder gut satt und eine Runde Schnaps zum besseren
verdauen wurde dann auch noch vom Kassierer auf Kosten des Sängerbundes spendiert.
Kurt Peters sorgte für ein wenig Musik im Hintergrund. Auf Beiträge der einzelnen Sänger wartete
man aber um-sonst. Umso mehr unterhielten sich die Anwesenden untereinander und somit war
es wieder ein gelungener Abend.
Und im nächsten Jahr „sind wir wieder dabei„

Es berichtete: Uschi Klossek

Freitag, den 14.Februar 2020, 19 Uhr,
Jahreshauptversammlung beim MGV
Mit dem 14. Februar 2020 war die Jahreshauptversammlung des MGV-Sängerbundes diesmal
besonders frühzeitig terminiert, mussten doch bis zu diesem Zeitpunkt alle damit im Zusammenhang
anfallenden Arbeiten vom geschäftsführenden Vorstand, dem Kassierer und den Kassenprüfern
geleistet worden sein. Pünktlich begrüßte der Erste Vorsitzende Siegfried Neugebauer die fast
vollzählig erschienenen Chormitglieder und stellte offiziell die Beschlussfähigkeit der Versammlung
fest. Nachdem in einer stillen Gedenkminute an die zuletzt verstorbenen Chorkameraden erinnert
wurde, ging er auf den erfolgreichen Jahresablauf 2019 mit den besonderen Höhepunkten, wie
gemeinsame 50jährige Geburtstagsfeier von Kurt Peters, dem Sommerfest, dem Jahresausflug
nach Koblenz und natürlich dem Weihnachtskonzert ein. Er dankte allen Chormitgliedern und
besonders dem Vorstand für ihr Engagement und den unermüdlichen Einsatz.
Anschließend übernahm Geschäftsführer Dietmar Köhler das Wort und verlas das Protokoll der
Jahreshauptversammlung 2019 und den von ihm verfassten Geschäftsbericht. Die Kassenprüfer
erstatteten Bericht über eine übersichtliche und korrekte Kas-senführung und lobten die Arbeit
des 1. Kassierers. Als Ergebnis ihrer Prüfung beantragten sie die Entlastung der beiden Kassierer
und des Vorstandes, die durch Hand-zeichen erteilt wurde.
Jetzt wurde der offizielle Teil durch das vom Wirt gesponserte traditionelle „Grünkohlessen mit
Kassler und Mettwurst“ unterbrochen, um nach reichli-chem Genuss für die Hauptaufgabe der
diesjährigen Jahreshauptversammlung – der Wahl des neuen Geschäftsführenden Vorstandes -
gestärkt ins Rennen zu gehen.
Ehrenvorsitzender Heinz Tenbusch lobte anerkennend die auch 2019 wieder über-durchschnittlich
geleistete Vereinsarbeit in Bezug auf die Qualität der musikalischen Auftritte, aber auch in der
Förderung und dem Zusammenhalt der sozialen Gemeinschaft und dankte dem Vorstand.
Ehe er aber den Antrag auf Entlastung des Vorstandes stellte, machte er auch deut-lich, dass sich
organisatorische Mängel sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung des
Weihnachtkonzertes ergeben hätten. Insbesondere spontane Programmänderungen oder Ansagen
sollten nur auf Notsituationen beschränkt bleiben. Zu überdenken ist auch künftig allein die Dauer
des Weihnachtkonzertes, die diesmal mit 2,5 Stunden einige ältere Zuhörer überforderte.
Dem im Anschluss gestellte Antrag auf Entlastung des alten Vorstandes wurde durch Handzeichen
einstimmig entsprochen. Es erfolgte die Prozedur der Wahl des neuen Vorstandes. Aufgrund der
großen Zufriedenheit mit der bisherigen Leistung und der eigenen Zustimmung der beteiligten
Vorstandmitglieder ergab sich eine 100 %-ige Wiederwahl – fast wie zu DDR-Zeiten! Als Ersatz für den
ausgeschiedenen Kassen-prüfer Joachim Rehmer wurde Werner Grunwald gewählt und für die
aufwendigen Ar-beiten der Notenwarte erklärten sich zu Wolfgang Nack und Peter Platte als dritter
Helfer Heinz Wolf bereit. Weitere Einzelheiten über den neuen Vorstand können aus der Übersicht –
letzte Innenseite dieser Ausgabe entnommen werden

Bei der Neuwahl des Chorleiters ergab die Diskussion, dass sich einige bei der Ein-übung neuer
Lieder kürzere Probesequenzen wünschten und auch gerne mehr selber singen würden, andererseits
wurde deutlich, dass Chorleiter und Chor durch jahrelan-ge erfolgreiche Zusammenarbeit fest
verbunden sind und gravierende Änderungen auch in Bezug auf unser gemeinsames fortgeschrittenes
Alter nicht zu erwarten sind. Hier ist es aber von besonderem Vorteil, dass durch den
2. Chorleiter Kurt Peters ge-nügend Möglichkeit besteht Übungsabläufe oder Programmgestaltungen
mit zu beeinflussen. Beide Chorleiter ergänzen sich und lassen genügend Raum für Veränderungen
und Entwicklung!
Als nächstes wurde der Chor darüber informiert, dass Kontakt zu einem Bekleidungs-unternehmen
aufgenommen wurde, das preisgünstig maßgeschneiderte Hemden liefern kann. Es wurde ein Hemd
vorgestellt und vom Vorstand der Vorschlag gemacht, dass beabsichtigt sei, für jedes Chormitglied
2 Oberhemden anzuschaffen, von denen 1 Hemd im Werte von 40 Euro vom Käufer zu bezahlen ist
und die Kosten für das 2. Hemd vom Verein getragen werden. Der Vorschlag wurde zur Abstimmung
vorgelegt und einstimmig angenommen. An Hand einer allen Teilnehmern vorgelegten umfangreichen
Terminübersicht für das laufende Jahr erläuterte Kurt Peters im Einzelnen die Inhalte und
Verpflichtungen, die zu erwarten sind. Dabei musste die bereits geplante Chorreise im September
wieder gestrichen werden. Insgesamt sind bisher 14 Aktivitäten aufgeführt und Kurt wies erneut
eindringlich darauf hin, dass jeder mit seinen privaten Verpflichtungen auf die festgesetzten Termine
Rücksicht nimmt.
Die Terminübersicht ist in dieser Ausgabe an anderer Stelle einzusehen.
Karl-Heinz Jäger, ehemaliger Vorsitzender des Deilbachchores und jetziges MGV-Mitglied,
bot dem MGV die kostenfreie Übernahme der Notensammlung des aufgelös-ten Chores an.
Es wurde vereinbart, die Noten abzuholen und anschließend alle über-zähligen Exemplare des gesamten
Fundus auszusondern.
Abschließend wurde vom 2. Vorsitzenden Kurt Peters nochmals die Meinung zu einer künftigen
Chorreise hinterfragt. Es sollte jeder überlegen, ob er zu einer ein – oder mehrtägigen Reise tendiere
und dies gelegentlich dem Vorstand anzeigen.
Mit einem Dankgesang für das gastgebende Wirtsehepaar endete die Jahreshauptversammlung
um 22.05 Uhr.

Es berichtete: SB Lutz Römmer-Collmann


Samstag, 14.12.2019,
Weihnachtskonzert und Jahresabschlussfeier
Musiker, Solisten und Chor vom Publikum bejubelt.
Hochbetrieb herrschte an der Überruhrer Stephanuskirche. Bereits eine Stunde vor Konzertbeginn
um 17:00Uhr sammelten sich die ersten Zuschauer vor dem Kirchenportal, um einen der begehrten
Sitzplätze zu ergattern. Der Regen
prasselte dabei unaufhörlich auf die wartenden Gäste nieder, so dass die Kirche einige Minuten früher
geöffnet werden musste. Nachdem sich die Aufregung der Einlassminuten gelegt hatte, verfolgten
über 300 Gäste von nun an ein hochkarätiges Konzert.
Eröffnet wurde der Reigen durch den MGV „Sängerbund“. Die Sänger um Chorleiter Norbert Bunse
und von Ida Kubelke an der Orgel begleitet, hatten mit dem Chorwerk „Er wird herrschen“ von
Willi Giesen stimmgewaltig eröffnet.
Nach dieser klangvollen Einleitung be-grüßte Pfarrer Markus Pein mit einfühlenden Worten die
anwesenden Gäste. Der Chor knüpfte dann mit dem kräftigen „Herr deine Güte“ von Grell an die
Eröffnung an. Das Publikum war begeistert. Danach mussten Chor und Publikum einen kleinen
Schreckens-moment verarbeiten, da im Publikum ein Gast mit Kreislaufproblemen einen
Ohnmachtsanfall erlitt und noch an der Kirche notärztlich betreut werden musste.
Das Konzert konnte aber nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt werden. Als Glücksgriff erwies sich
die Verpflichtung des Glockenchores Gescher. Die Instrumentalgruppe hatte mit ihrer Liedauswahl
beim Publikum den richtigen Nerv getroffen. Weihnachts- und Kunstlieder aus ver-schiedenen Länder
und Epochen hatten die Spieler ausgesucht.
Interessant war es zudem den Spielern zuzusehen, auf welche Art und Weise sie ihre
Glockeninstrumente zum Klingen brachten. Die Münsteraner ernteten dafür großen Applaus.
In Hochform zeigte sich die bekannte und zugleich beliebte Essener Sopranistin Stefanie Rodriguez.
Mit den von ihr interpretierten Weihnachtsliedern zog sie die Anwesenden in ihren Bann.
Gänsehautgefühl – so brachten es einige Besucher nach dem Konzert auf den Punkt.
Besonders gefielen dabei Bachs „Ave Maria“ und Regers „Wiegenlied“
Eine ganz andere Art der Interpretation als Gegensatz dazu: die acht Musiker aus den Reihen des
Männerchores. Auch in diesem Jahr wussten die „MGV-Harmonisten“ das Publikum zu begeistern.
Mit schwungvollen englischen und amerikanischen Weihnachtsliedern setzten die Instrumentalisten
diesmal ihren musikalischen Schwerpunkt.
Hierbei gefiel besonders das Halleluja von Cohen sowie auch Marys Boy Child, welches in
Anlehnung an die bekannte Boney M - Version vorgetragen wurde

Die Chorsolisten hatten in diesem Jahr unterschiedliche Aufgaben wahr genommen.
So setzte Harald Göbel als Solist bei den Chorstücken „Gnädig und Barmherzig“ sowie
„Oh my Lord“ Akzente. Kurt Peters hatte gemeinsam mit Stefanie Rodriguez und dem Chor
Loyd Webbers „Pie Jesu“ intoniert. Die Sopranistin und der Chor-Bariton servierten dem Publikum
mit „The Lord bless you“ von Rutter zudem noch eine vorgezogene Zugabe. Ida Kubelke hatte an
diesem Konzert eine ganz besondere Aufgabe übernommen, musste sie doch Chor und Solisten
an Orgel und Klavier begleiten. Das gelang der Wittenerin jedoch ausgezeichnet, was sie speziell
bei Schuberts "Nachthelle" dann auch unter Beweis stellte.
So wechselten sich im weiteren Verlauf des Konzertes die „Harmonisten“ mit den Handglocken
sowie der Solistin nacheinander ab – zwischendurch sorgte der gastgebende Überruhrer Männerchor
mit seinen Liedern immer wieder auch für Aufmerksamkeit.. Stehender Applaus und laute Zugaberufe
waren der Dank des Publikums für den kraftvollen Auftritt des Chores beim
„Transeamus usque Bethlehem“.
Nach launigen Abschlussworten des MGV-Ehrenvorsitzenden Heinz Tenbusch sangen alle
Mitwirkenden gemeinsam mit dem Publikum das „Stille Nacht“.
Und natürlich hatte man auch noch eine Zugabe im Gepäck – mit dem „Tollite Hostias“ aus dem
„Oratorio de Noel“ von Camile Saint Seans setzte der Sänger-bund Überruhr den festlichen
Schlusspunkt.
Ein viel beachtetes Weihnachtskonzert war damit zu Ende gegangen.
Bedanken möchten sich die Sänger bei allen Besuchern, die dem Spendenaufruf des Chores bei
Konzertende gefolgt sind. Die eingegangenen Spendengelder leisten einen großen Anteil zur
Finanzierung des neuen Chorpodestes, welches sich die Überruhrer noch kurz vor dem
Weihnachtskonzert aus Sicherheitsgründen anschaffen mussten. Das alte Podest entsprach nicht
mehr den Vorgaben an die Betriebssicherheit.


Chortreffen,
in Koblenz (Lahnstein) mit unseren Freunden vom MGV Frohsinn aus St. Ingbert
vom 29. Nov. bis 1. Dez. 2019
Lahnstein/Koblenz – „Wir sind echte Sangesbrüder“
Freitag, 29.November, 08:00Uhr. Bezirkssportanlage Überruhr
8.00 Uhr, die Koffer waren im Bus verstaut, da ging es schon los mit dem Doppeldecker-Bus
der Firma GINDAL.
Der Bus aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis fährt wohl oft das Tanzcorps der KG „Müllemer Junge“,
trug er doch bezeichnender Weise den Na-men „Müllemer Böötche“.
Gut verteilt im Bus, hatten 78 Personen, Sänger mit ihren Partnerinnen und eine stattliche Anzahl
von Fördermitgliedern, Platz genommen. Der Bus war mit allen Annehmlichkeiten ausgerüstet
Unser erstes Ziel, das wir gegen 11 Uhr erreichten, war im Westerwald die Erlebnis-Brauerei
Hachenburg. In kleine Gruppen, mit blauen Plastiküberziehern über den Schuhen, wurden wir unter
sachkundiger Leitung durch die Brauerei geführt. Ein Highlight war sicherlich der Schankraum im
Keller der Brauerei. Sogar unser Vereinswirt war von den Gläsern, die von unten durch ein Ventil
mit Bier befüllt wurden, einfach nur begeistert und überlegt wahrscheinlich die Neuanschaffung
einer entsprechenden Zapfanlage. Und dann habe ich ihn gesehen - und ich konnte es nicht fassen.
Etwas versteckt, in einer Ecke stand er:
Ein Kasten mit 104 Flaschen Hachenburger Pils. Nie habe ich einen größeren Kasten gesehen.
Nach der Brauereiführung waren wir schon darauf gespannt, was uns im Gastraum “Schalander“
erwarten würde.
Angesagt war zum Mittagessen eine deftige und für die Region typische Spezialität:
Eine “Westerwälder Kartoffelsuppe“ mit Nachschlag und frischem, knusprigen Brot.
Die Suppe sah zwar etwas einfach aus, - hat aber “saugut“ geschmeckt.

Die Weiterfahrt nach Koblenz stand an. Hier, am “Deutschen Eck“, hatten wir uns mit den Freunden
vom MGV “Frohsinn St. Ingbert“ auf halber Strecke verabredet. Sie begrüßten uns mit großem
Hallo und mit Sekt, Saarländischer Fleischwurst sowie dem dort dazugehörigen "Maggi".
Viel gab es zu erzählen, war doch schon eine geraume Zeit seit dem letzten Treffen der beiden
Chöre vergangen.
Dann war ein erstes Abschiednehmen angesagt, denn man hatte für den Abend noch Großes
geplant Wir waren mit unserer Reisegruppe ja schon einige Zeit unterwegs und viele wünschten
sich, nach Lahnstein zu fahren um die reservierten Zimmer im Hotel Wyndham Garden zu beziehen
und um sich frisch zu machen.
Denn für 18:30 Uhr war zum Bankett im großen Rhein-Lahn-Saal geladen.
Alle waren pünktlich, denn um 19:00 Uhr wurde das Galabuffet eröffnet und wir waren auch hungrig.
Das Buffet hat uns allen etwas geboten, was gut und lecker war.
Nach dem Essen ging es weiter zum gemütlichen Teil. Es wurde viel gesungen. Die Chöre sangen
einzeln und zusammen. Zusätzlich gab es zahlreiche Wortbeiträge von Sängern beider Seiten,
die sehr zum Gelingen des geselligen und harmonischen Abends beitrugen.
Der Abend endete mit einem guten Gefühl für die Nacht.

Nach einem erlebnisreichen ersten Tag und einer mehr oder weniger kurzen Nacht traf sich die
Sängergemeinde morgens im Hotel zu einen gemeinsamen Frühstück. Das umfangreiche Buffet
hatte diverse Leckereien für jeden Geschmack zu bieten.
Anschließend trafen sich die Sänger beider Chöre zum Einsingen im Festsaal.
Gegen 10 Uhr startete die Fahrt Richtung Lahnstein. In Serpentinen ging es im dichten Nebel
Richtung Koblenz. An der Talstation der Bergbahn war großes Sammeln ange-sagt.
Mit der Gondel fuhren wir hinauf zur Festung Ehrenbreitstein.
Aus dem Rhein stiegen Nebel-schwaden auf, die Festung war im Nebel eingehüllt.
Es war irgendwie gespenstig.
Man fühlte sich wie in einen Edgar Wallace Film versetzt. An der Bergstati-on wurden alle Gäste
und Zuhörer von den Sängern mit dem Lied „Am kühlenden Morgen“ begrüßt. Ein kurzer Fußweg
führte uns zum Eingang der inzwischen sichtbaren Festung. In mehrere Gruppen eingeteilt erwartete
uns eine interessante Führung. Die Festung wurde 1817 v. Königreich Preußen errichtet und gehört
zu den größten Festungen Europas. Meterdicke Mauern, Graben, Brücken und Tore bestimmen das
Bild. Sie galt nach der Fertigstellung 1828 als unein-nehmbar. Nach den Führungen traf man sich im
Gewölbe zu einem gemeinsamen Singen. Unser Gesang traf den Geschmack unserer Gäste und
anderer Zuhörer. Kräftig wurde applaudiert. Anschließend hatte jeder Zeit zur freien Verfügung.
Es bestand die Möglichkeit auf der Festung zu verweilen oder per Talfahrt mit der Gondel nach
Koblenz zu fahren. Besichtigung der Altstadt, Besuch der Weihnachtsmärkte oder Einkehr in eines
der zahlreichen Lokale zum Mittagessen boten sich an.
Um 15 Uhr war Treffpunkt auf dem Weihnachtsmarkt, Josef-Görres-Platz, angesagt.
In der Zwischenzeit hatten fleißige Helfer die für den Auftritt nötige Technik zum Platz transportiert
und aufgebaut. Mit einem umfangreichen Programm wurde von beiden Chören und den Harmonisten
eine besondere weihnachtliche Stimmung erzeugt.
Der anfängliche kleine Kreis der Zuhörer wurde zusehends größer.
Glühwein, Reibekuchen, sonstige Leckereien gab es auf dem Weihnachts-markt, musikalische
Spezialitäten die gab es bei uns. Besonders gut angekommen war der Mitmachteil mit Publikum.
Aus den verteilten Liedtexten wurde kräftig mitgesungen und es bildete sich ein großer Chor.
Nach einer Zugabe wurden beide Chöre und die Harmonisten mit großem Beifall verab-schiedet.

Es wurde zusehends kälter (gefühlte 0°C) und so konnten wir den von den Veranstaltern
ausgegebenen Glühwein besonders genießen.,
Wir nahmen Abschied vom Weihnachtsmarkt und erreichten nach kur-zem Fußweg den
Anleger Nr. 8a der „MS Deutsches Eck“ und begaben uns an Bord zur adventlichen Lichterfahrt auf
Mosel und Rhein. Die Fahrt konnte, nachdem alle zugestiegen waren, beginnen.
Mit großem Abendbuffet begann der festliche Abend. Viele Spezialitäten und Leckereien verführten
zu kräftigem Zugreifen. Hier fehlte nichts, für jeden war etwas dabei. Gut gestärkt konnte
der Abend mit Tanz, Unterhal-tungsmusik und Gesang mit Klaus Aldorf an seinem Keyboard
beginnen.
Herzlichen Dank nochmal an Klaus für die musikalische Gestaltung.
Die Chorgemeinschaften aus Essen und St. Ingbert stimmten die Festgemeinde mit ihren Liedern
auf den Abend ein. Und wir hatten einen sangesfreudigen Kapitän. Bei dem Lied
„Aus der Traube in die Tonne“, wurden wir von ihm kräftig unterstützt.
Wir fragten uns: wer steuert jetzt das Schiff, doch wohl kein Sangesbruder?
Motto des Abends war, dass jeder mitmachten konnte. Mit Gesangseinlagen steuerten Kurt,
Harald, Hermann Reck und Heribert Wallacher vom MGV Frohsinn zum Gelingen des Abends bei.
Überrascht wurden wir von unserem Vereinswirt Bernd Schneidereit. Mit seinem albernem, aber
lustigem Lied über die „Kuh aus Peru„ begeisterte er die Festgemeinde und es wurde für den einen
oder anderen zu einem Ohrwurm.
Kräftig wurde geschunkelt und das Tanzbein geschwungen. Nach einigen geselligen Stunden hieß
es Abschied zu nehmen. Gut gelaunt verließen wir das Schiff und begaben uns auf den Heimweg.
Im Hotel an-gekommen teilte sich die Gesellschaft. Der größere Teil begab sich nach einem langen,
anstrengenden Tag auf sein Zimmer, der kleinere Teil ließ den Abend an der Hotelbar ausklingen.
So manches Bierchen wurde vernichtet. Ein schöner unvergesslicher Tag neigte sich dem Ende.

Es berichtete: SB Walter Klammer

Der Nebel des Vortages hatte sich verzogen und der letzte Tag unserer Chorreise begann nach dem
Aufstehen mit Kofferpacken und Frühstück. Viel Zeit dafür gab es nicht.
Ich weiß nicht, wie viele Aufzüge es in dem Hotel gab, ich weiß nur, alle waren stets besetzt und
proppenvoll und einige Hotelgäste haben sicherlich gedacht, hoffentlich fährt der Bus nicht ohne
mich ab.
Alle haben es rechtzeitig bis zur Abfahrt des Busses geschafft und schon ging es weiter nach
Niederlahnstein. Hier sollte ein weiterer Höhepunkt stattfinden.
Mit großer Freude hatten beide Chöre die Einladung zur Mitgestal-tung der hl. Messfeier in der
Kirche St. Barbara angenommen. Es wurde zu einem besonderen Erlebnis für die Besucher und
auch für uns Sänger und die Harmonisten. Beide Chöre brillierten mit ihren Liedern, die
wechselweise unter den beiden Chorleitern Norbert Bunse und Jan Hendrik Dithmar vorgetragen
wurden.
Besonders erwähnenswert ist sicherlich der Sologesang unseres Sangesbruders Harald Göbel,
der, begleitet auf der Mundharmonika vom Sangesbruder Wolfgang Schaub, bei “Ihr von Morgen“
toll gesungen hat. Ich habe ihn selten so gut gehört. Alle haben die St. Barbara Kirche mit einem
guten Gefühl verlassen, weil unser Sängerbund hier eine hervorragende Visitenkarte abgegeben hat.
Die Besucher des Gottesdienstes applaudierten stehend nach der Messe.
Langsam setzte sich der große Tross dann wieder in Bewegung. Das nächste Ziel war die Vulkan
Brauerei in Mendig. Hier war für beide Chöre ein abwechslungsreiches und schmackhaftes
Mittagessen arrangiert worden.
Es hilft immer allen, wenn die Organisatoren auch gerne essen.
Und danach hieß es dann Abschied nehen. Großer Abschied mit Gesang und die Wege der Chöre
trennten sich nach einem wunderschönen gemeinsamen Wochenende, - ohne Regen.
Für uns vom Sängerbund war noch ein weiterer Halt geplant. Bonn war unser nächstes Ziel und hier
“Das Haus der Geschichte“.
Das Museum zeigt in seiner Dauerausstellung die deutsche Geschichte von 1945 bis zur Gegenwart.
Wegen der doch schon fortgeschrittenen Zeit ging es recht schnell unter sachkundiger Führung
durch die Ausstellung. Wir erhielten einen groben Überblick und ich habe viele Stimmen gehört,
die gesagt haben, hier fahre ich noch einmal hin.
Ein letztes gemeinsames Kaffeetrinken beendete den Besuch im “Haus der Geschichte“ und mit
einem abschließenden weihnachtlichen Gesang hinterließen wir noch eine mu-sikalische Visitenkarte
für die Gästeführer und Angestellten. Weiter ging es Richtung Überruhr, das wir gegen
19:30 Uhr erreichten.
Was bleibt? Wir haben die Sangesbrüder aus dem Saarland wiedergesehen und das gemeinsame
Singen mit ihnen hat großen Spaß gemacht.
Ein großer Dank an die Organisatoren für dieses tolle Wochenende, ein “Dankeschön“ für die
helfenden Hände beim Aus- und Einladen der Gepäckstücke und ein Dank an den Wettergott.

Es berichtete: SB Karl-Heinz Jäger


Mittwoch 25. September 2019,  Ehepaar Maikämper
Die MGV-Harmonisten wurden von Doris Maikämper anlässlich ihres 55-jährigen Ehejubiläums
(Platinhochzeit) eingeladen, ihre Feier musikalisch zu gestalten und so ihrem Ehemann Bernd
eine besondere Überraschung zu bereiten. Gerne sind wir der Einladung gefolgt.
Im Flakerfeld trafen wir auf eine gut gelaunte bunte Gästeschar in Feierlaune. Freundlich wurden
wir begrüßt und man merkte dem Bräutigam Bernd an, die Überraschung war Doris gelungen.
Unser buntes Programm von ruhigen, stimmungsvollen und flotten Musikstücken kam bei den
Gästen sehr gut an. Begeistert wurde unsere Musik aufgenommen.
Besondere Fans haben wir in den vor uns sitzenden Damen des Kegelclubs "Auf die Buben"
gewonnen. Es wurde gesummt, geschunkelt und auch bei manchen Stücken kräftig mitgesungen
und vom Jubelpaar das Tanzbein geschwungen.
In den Pausen konnten wir mit einigen Getränken und eine vom Bräutigam selbstgekochte kräftige
Erbsensuppe die Gastfreundschaft genießen.
Zum Schluss kamen nicht unsere Instrumente zum Einsatz, sondern unsere Stimmen.
Mit dem Liebeslied "Allerschönster Engel" verabschiedeten wir uns von Doris, Bernd und ihren
Gästen. So manche Träne wurde weggedrückt.
Fazit:
Ein nicht nur für uns unvergessener Abend. Und sollten wir mal unsere Instrumente
vergessen, dann können wir auch singen.

Es berichtete: SB Walter Klammer


Sonntag, 22. September 2019,
Stephanuskirche, Gemeindefest
Es ist für den Chor immer eine besondere Aufgabe anlässlich der Abschlussandacht des
Gemeindefestes der Ev. Kirchengemeinde in Überruhr aufzutreten.
Wie bereits in den vergangenen Jahren üblich, versammelte sich eine stattliche Anzahl
Gemeindemitglieder, die den feierlichen Schlussakt der zweitägigen Veranstaltung miterleben wollten,
in der Kirche. Im Wechsel mit den MGV-Harmonisten gestalteten beide Gruppierungen den Ablauf
der Andacht, welche von Pfarrer Markus Prank zelebriert wurde. Prang, der in seiner Andacht die
erfolgreichen Tage des Gemeindefestes Revue passieren ließ, hatte sichtlich Freude an der
musikalischen Untermalung durch Chor und Ensemble. Auch das Publikum zeigte nach der Andacht
mit starkem Applaus, wie sehr die Vorträge gefallen hatten. Eine Zugabe war natürlich die
Gegenreaktion des Chores.
Die nur im internen Kreis anfänglich spürbare Nervosität der Sänger war rasch verflogen.
Diese war aufgekommen, da Vizechorleiter Kurt Peters jun. noch kurz vor Veranstaltungsbeginn das
ursprünglich angedachte Liedgut fast komplett austauschen musste.
Eine Reaktion darauf, dass ein größerer Teil des Chores urlaubs- und krankheitsbedingt
ausgefallen war.
Dennoch verstanden es die dezimiert auftretenden Sänger das Publikum zu überzeugen und nach
dem Ende der Andacht wurden die Choristen nebst Anhang zu einem Umtrunk an den
Getränkestand gebeten. Mit dem „Steigerlied“ beginnend wurde noch so manches Liedchen
gesungen und dazu einige Gläschen geleert. Schön war´s!

Es berichtete: SB Kurt Peters, jun.

Donnerstag, 19. September 2019,
Auftritt bei der Essener Seniorengemeinschaft
„Und als ein Jahr vergangen war, da war der Sängerbund wieder da“.
So könnte man das bekannte Volkslied „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ umdichten.
Seit einigen  Jahren schon ist unser Chor der Dauerbrenner bei der Essener Senioren Gemeinschaft,
kurz ESG-Essen, welche uns immer wieder zur feierlichen Umrahmung der vereinsinternen
Ehrungsfeier im September einlädt. Am frühen Nachmittag trafen sich 30 Sangesbrüder und zeigten
sich sehr erfreut über die freundliche Einladung zu Kaffee und Kuchen. In diesem Jahr war für den
Chor sogar im Hauptsaal eingedeckt. Mit der Eröffnungsrede des Essener
Bürgermeisters Jelineck, der in Vertretung für den verhinderten Oberbürgermeister die Ansprache
hielt, startete eine heitere Veranstaltung bei der wir bereits mit unserem ersten Auftritt glänzen
konnten. Mit dem Steigerlied betraten wir singend die Bühne und das Publikum klatschte und sang
lautstark mit.
Ebenso beschwingt zeigte sich danach die Tanzgruppe der ESG, welche im Zwischenteil des
Nachmittags mit ihrem Auftritt für Stimmung sorgte. Nun waren aber zunächst die Mitglieder an
der Reihe, zu deren Ehren wir ja überhaupt zugegen waren. Bei der Ehrung wurden sämtliche
Anwesenden mit Urkunden und Dankesgaben bedacht.
Beim zweiten Auftritt zogen wir das Publikum dann erneut in unseren Bann, zumal wir noch
eine Überraschung für die ESG inszeniert hatten: Wir präsentierten mit einem Kurzauftritt unsere
vereinseigenen Harmonisten. Das Publikum war schier begeistert.
Nach einigen Zugaben haben wir uns dann von der Festgesellschaft verabschiedet.
Der Vorstand der ESG bedankte sich für die äußerst gelungene Vorstellung und sprach sich
dafür aus, den MGV Sängerbund auch im nächsten Jahr wieder verpflichten zu wollen.
„Wir sagen - Danke“
Unser Dank richtet sich übrigens an Georg Wehr, der den Chor, in Urlaubsabwesenheit
unseres Chorleiters Norbert Bunse, am Klavier begleitet hat.

Karneval beim MGV - Schluss mit lustig
Für viele Zuschauer und Akteure war es ein kleiner Schreckensmoment, als der
2. Vorsitzende Kurt Peters kurz vor Ende der diesjährigen Karnevalssitzung ans Mikrofon trat und
für die letzte Ausgabe des „Karneval beim Sängerbund“ im Jahr 2020
geworben hatte.
Er begründete den Ausstieg des Chores aus der Essener Karnevalsszene mit der
Gegenüberstellung immer weiter sinkender Besucherzahlen, zu gleichzeitig explodierenden Kosten
der Veranstaltungsreihe.
Sehr wohl stellte Peters in seiner kurzen Ansprache aber unmissverständlich klar, dass der
Sängerbund Überruhr auf über 40 Jahre erfolgreichem gemeinsamen Wirkens mit dem
Nachbarverein „Wohltun“ aus Byfang in Dankbarkeit zurück blickt.
Dieses große Zeitfenster wollte man daher im Jahr 2020, eben im Rahmen einer letzten
MGV-Karnevalssitzung, noch einmal gebührend feiern - doch daraus wird nun nichts.
Bereits kurz nach Ende der diesjährigen Veranstaltung hatte sich der Partnerverein aus Byfang
positioniert und durch den Sitzungspräsidenten Thorsten Sohlmann klar bekundet, für eine letzte
Veranstaltung nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Weitere, zwischen den Verantwortlichen beider
Gruppierungen im laufenden Jahr 2019 geführten, Gespräche konnten leider keinen
Meinungsumschwung herbei bringen - „Wohltun Byfang ist ausgestiegen“.
Den treuen Anhängern unseres Vereins und insbesondere den Fan´s der Veranstaltung möchten wir
dennoch erklären, warum wir uns zu diesem Schritt entschlossen haben:
Die Feinde des örtlichen Karnevals: Medien- und Comedy-Flut?
Waren es bis in die 90er Jahre hinein nur einige wenige Fernsehsender, welche von
Karnevalsveranstaltungen berichteten, so wird man heutzutage, spätestens vom Karnevalsauftakt
am 11.11. an bis hin zum Aschermittwoch, auf fast jedem Fernsehkanal in die Säle der
Karnevalshochburgen- und derer, die sich als solche sehen - gebeamt.
Gleichzeitig wird der Karneval mit Comedysendungen angereichert bzw. in der Zeit zwischen den
Sessionen sogar täglich ersetzt.
Die Barths, Kebekus, Chris Talls, Knebels und wie sie alle heißen mögen, flattern tagtäglich mit
ihren abendfüllenden Sendungen zur besten Sendezeit über die Mattscheiben in die heimischen
Wohnzimmer.
Aus der klassischen „Jecken 5. Jahreszeit“ wurde also immer mehr die „ Jecke 5. Tageszeit
Der Bedarf an witziger Unterhaltung wird heute also tagtäglich neu gedeckt. Wer braucht da
bitteschön noch Unterhaltung durch Laien - und nur an bestimmten Tagen
im Jahr, wenn sie doch täglich so „hochprofessionell“ daher kommt??
Und das beste ist: Die Bude muss man ja auch nicht verlassen - Bier ist im Kühlschrank, Chips
stehen im Schrank parat und, dank des übergroßen HD-Fernsehers im kompletten Wandformat,
braucht man auch keine Dekoration mehr kaufen - man ist ja quasi mitten drin, statt nur dabei.
Wen wundert es also, wenn der Saalkarneval mit seinen klassischen Büttenreden am Rande
vieler Hochburgenstädte an Rhein und Ruhr nun in einer handfesten Krise steckt?.
Eine Vielzahl bekannter Karnevalsvereine aus dem Essener Stadtgebiet sind in den letzten
Jahren genau an dieser gesellschaftlichen Entwicklung gescheitert und mussten sich mangels
Zuschauer– und Mitgliedermasse sogar auflösen.
Unsere Tradition = Unser Problem?
Es wurde für uns zuletzt immer schwieriger die Mitmenschen für einen Besuch der eher traditionellen
Karnevalsveranstaltung zu gewinnen. Selbst bei den eigenen Mitgliedern unseres Chores musste man
hierfür in der jüngeren Vergangenheit mehr und mehr „Überzeugungsarbeit“ leisten. Die Zeiten,
in denen der „Karneval beim Sängerbund“ als organisatorischer „Selbstläufer“
funktionierte sind längst vorbei.
Dass das Programm des karnevalistisch geprägten Theatervereins „Wohltun“ in den letzten
Jahren zudem immer weniger herausragende Künstler aufweisen konnte, ist ein weiterer Fakt.
Eine ganze Generation hervorragender Komödianten ist in den letzten Jahren dem Verein
weggebrochen. Junge Akteure konnten diese massiven Lücken nur bedingt schließen und werden
anscheinend mit der Art ihres Vortrags den Anforderungen des ebenso in die Jahre gekommenen,
oder durch das Fernsehen verwöhnten Publikums kaum mehr gerecht. Und da nützt auch nicht
eine fröhlich agierende Sängerschar als „Anheizer“ vor dem eigentlichen Programm und eben
so wenig eine Tanzgarde mit Akteuren im Kindesalter. Die Zeiten, in denen Wortwitz und
persönliche Darstellung die Besucher noch faszinierten, sind lauter Partymusik und einer eher
einfach gestrickten Unterhaltungsart gewichen. Provokant, Schrill und möglichst laut - dass sind
anscheinend die Erfolgsrezepte, mit denen man sich beim Publikum Aufmerksamkeit verschafft.
Die wenigen Karnevalsvereine, welche heute noch in der näheren Umgebung agieren, haben diesen
Weg bereits für sich erkannt. Veranstaltungen werden zu „Karnevalpartys“ umgetauft oder
bekommen einen „Lila“ Touch - ja, auch das zieht die Massen an.
Erneuerung? Gerne - aber nicht um jeden Preis
Der MGV „Sängerbund“ Überruhr wird sich diesem Trend nicht anschließen.
Er wurde 1887 nicht als karnevalistischer Verein ins Leben gerufen und muss demzufolge auch nicht
in einem „Teich voller Narren“ mitschwimmen. Der Chor wird durch den Wegfall
dieser Veranstaltung künftig an Zeit und Energie gewinnen. welche er für diejenigen Zwecke einsetzen
kann, für die er vor 133 Jahren gegründet wurde - Singen und musizieren.
Vielleicht gibt der MGV irgend wann mal ein Konzert mit den Karnevalsklassikern der letzten
Jahrzehnte??
- eine spannende Vorstellung, die zur weiteren Überlegung anregen darf. Die Meinung unserer
Leser würde uns an dieser Stelle interessieren.
Anregungen und Meinungen gerne per Mail unter: 2.vorsitzender@saengerbund-essen.de

Samstag, 24. August 2019, Nockwinkel, BürgerTreff / Vereinslokal Trend
Eines vorweg: Es war ein gelungenes Fest!
Inzwischen ist ja wohl allgemein bekannt, dass sich die nutzungsrechtlichen Verhältnisse der
Räumlichkeiten im „Bürgertreff“ geändert haben – nicht immer zu unserem Vorteil, da man heute
durch das straffe Zeit-Management des Betreibervereins Bürgertreff e.V. auf die Örtlichkeiten eher
selten „spontanen“ Zugriff hat.
Das hatte zunächst dazu geführt, dass wir in der Ausgabe 2-2019 die Möglichkeit eines Verzichts auf
unser traditionelles Sommerfest ins Auge fassen mussten, zumal der TC Überruhr die Anmietkosten
für sein von uns in den vergangenen Jahren genutztes Clubhaus dermaßen erhöht hat, dass wir
allein schon aus Finanz- (und mit dem) aus Vernunftgründen abwinken mussten.
Glückliche Terminverschiebungen haben es dann plötzlich doch ermöglicht, den kleinen Saal, die
Außenfläche sowie die
Gaststättenräume des „Bürgertreff“ für ein Sommerfest zu nutzen.
Nun waren unsere Organisatoren gefragt, aus diesem Angebot einen Veranstaltungsort zu gestalten,
in dem ein Sommerfest
nicht nur möglich ist, sondern auch Spaß macht.
Dabei war der Wettergott diesmal ganz auf unserer Seite, so dass die Veranstaltung bis 22 Uhr im
Freien vor der Gaststätte stattfinden konnte.
Moderiert von SB Kurt Peters, entwickelte sich schnell eine fröhliche Atmosphäre, gesteigert durch
Auftritte des Chores, des Akkordeonisten Jens Abshagen, welcher als Überraschungsgast fungierte,
sowie der MGV-Harmonisten, diesmal zur Überraschung aller verstärkt durch SB Harald Göbel mit
seiner Gitarre
Zum Abschluss der Veranstaltung im Freien spielte SB Hans-Peter Hansen den Zapfenstreich als
Solist auf seiner Mundharmonika und erntete dafür großen Applaus.
Der spätere „Umzug“ von Außen nach Innen verlief relativ geräuschlos und unter Verständnis aller
anwesenden Vereinsmitglieder und Gäste. Es ist schließlich keine Neuerung mehr, dass ab
22:00 Uhr die Nachtruhe in Außengastronomien einzuhalten ist.
Drinnen ging es dann noch einige Stunden stimmungsvoll weiter, ehe sich die Gesellschaft weit
nach Mitternacht auflöste.
Wenn zum Schluss wie stets ein Dank an die Organisatoren und Helfer ausgesprochen wird,
so seien diesmal unsere „Grillmeister“ besonders erwähnt, die uns trotz „Affenhitze“ mit
ausreichendem Grillgut versorgt haben.

Sonntag 11. August 2019, 15 Uhr, Vereinigte Gesellschaft zu Velbert-Langenberg“
Es liegt nun schon einige Jahre zurück, da entdeckte einer unserer Sänger diese beiden Musiker“,
damit begrüßte der Vorsitzende der Chorgemeinschaft Deilbachtal Karl- Heinz Jäger das Publikum
in der altehrwürdigen und ausverkauften „Vereinigten Gesellschaft zu
Velbert-Langenberg“.
Zuvor hatte die Gemeinschaft mit fast 40 Sängern aus der Chorgemeinschaft Deilbachtal und dem
Sängerbund Überruhr unter Chorleiter Kurt Peters sein Publikum a capella begrüßt, das ein
harmonisches Konzert mit allerlei musikalischen Sahnestücken erleben sollte.
Die beiden oben schon erwähnten Musiker, Rumen Asenov (Akkordeon) und
Mario Marinov (Balalaika), sowie die Pianistin Ida Kubelke unterstützten den Chor begleitend in
hervorragender Weise.
Kurt Peters führte wie immer sehr gekonnt durch das Programm, für das es kein Programm für
die Zuhörer gab. Der Chor hatte so einiges “drauf“ von Männerchorkompositionen über bekannte
Walzer und Polkas bis hin zu eingängigen Schlagermelodien.
Unser “Duo Bulgaria“ hat mit seinen Solostücken das Publikum auch sehr begeistert.
Und “unsere Freundin Ida“, wie Karl-Heinz Jäger sie bezeichnete, war wie immer eine hilfreiche
und wunderbare Unterstützung für den Chor.
Wie sagt unser Chorleiter immer, wenn eine Begleitung für den Chor schwierig ist,
verpflichte “die Kubelke“, die kann das. Und so war es wieder einmal.
Mit Shuttlebussen waren die Konzertbesucher vorwiegend aus Nierenhof und Niederbonsfeld und
auch aus Überruhr angereist.
Ein großer Teil der Besucher kam aber auch aus Velbert und Langenberg.
Inhaltlich ging es im Konzert sehr viel um Liebe, die im Kopf stattfindet, oder um reale, aber
heimliche Küsse.
Bei bekannten Liedern ging das Publikum schnell mit. Man klatschte und wiegte sich im Takt
der Musik. Fremdländisch wurde es dann bei der “ Spanischen Skizze“, spanisch dargeboten
aber mit deutschemText. Und dann kam “Anuschka“, die gute, die liebe, die brave.
Sehr russisch und melancholisch am Anfang gesungen doch dann stellte sich bald heraus,
wofür Anuschka alles taugt - für Essen - Trinken - Rauchen - Zeitvertreib.
Von den Zuhörern gab es dafür BRAVO-Rufe und stehenden Applaus.
Und dann kam es, das Highlight des Abends, die “Ode an das Deilbachtal“.
Dieses wunderschöne Lied, das den Zuhörern zu Herzen ging, musste als Zugabe noch einmal
wiederholt werden. Die Besucher standen applaudierend und waren sich einig:
Tolles Konzert. Wunderschön und Bravo!

Es berichtete: SB Karl-Heinz Jäger

Sonntag, 4. August 2019, Gasthaus Silva, Nockwinkel, Essen-Überruhr
Die MGV-Harmonisten folgten einer Einladung des Chorensembles „Total Vokal“.
Unter dem Titel „Brunchen mit Total Vokal“ veranstaltete die Chorgruppe im Vereinshaus Silva
einen musikalischen und kulinarischen Vormittag.
Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste vom Vorsitzenden Harald Göbel. Durch das musikalische
Programm führte Kurt Peters. Bei wunderschönem Sommerwetter wurde den Gästen ein buntes
internationales Programm geboten. Sie wurden eingeladen, an einer musikalischen Reise rund um
den Erdball mit vielen Leckerbissen teilzunehmen. Ein reichhaltiges Brunch-Buffet mit vielen
kulinarischen Spezialitäten rundete die Reise zu einem besonderen Erlebnis ab.
Die Sänger von Total Vokal begeisterten in ihren Auftritten das Publikum. Auch wir, die
Harmonisten, hatten u. a. die richtigen Musikstücke für diesen Morgen gewählt.
Mit „Wenn die Sonne erwacht“ und „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“
überzeugten wir nicht nur die Gäste, sondern auch den Wettergott.
Das herrliche Wetter blieb nicht nur bis morgens um sieben, sondern begleitete uns den ganzen
Tag. In den Pausen konnten wir mit Getränken unter schattigen Bäumen den schönen Garten
genießen. Zum Schluss wurden wir alle, die Sänger von Total Vokal und die Harmonisten,
mit viel Beifall verabschiedet.
Fazit: Eine gelungene Veranstaltung, die man wiederholen sollte.

Es berichtete: SB Walter Klammer

Samstag, 27 Juli 2019 Überruhr / Maastricht
In der Woche vor dem 27. Juli herrschten tropische Temperaturen.
Oh je, da werden wir schwitzen. Nein, die Vorhersage für den Samstag, speziell für Maastricht,
war dann gar nicht gut. Kühler ist ok, aber Regen??
Am Samstagmorgen startete dann der Bus von Misir mit der uns seit der Kroatienreise bekannten
Fahrerin Doris und frohgelaunten Vereinsdamen sowie den Vorstandsherren und 2 weiteren
Begleitherren ohne Regen nach Maastricht.
Ein kleiner Toiletten/Raucherstopp auf niederländischem Gebiet brachte dann bereits den angesagten
Niederschlag. Wir erreichten Maastricht und schlugen sofort den Weg zum Schiff ein.
Es war eine einstündige Fahrt auf der Maas angesagt. Die sonst begehrten Plätze auf dem
Oberdeck blieben an diesem Tag leer.
Alles drängte ins Schiffsinnere. Auch gut, hier war’s gemütlich, und Getränke gab’s auch.
Der Kapitän versorgte uns mit Informationen über Sehenswertes am Ufer.
Ich glaube nicht, dass viele Damen davon Notiz nahmen, es war jedenfalls ein ziemliches
Geschnatter, aber normal für soviel Damen auf einen Haufen.
Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir das Lokal, indem das Mittagessen eingenommen
wurde. Lecker, kann ich nur sagen.
Um 15 Uhr standen drei Stadtführer bereit, um uns auf einen Stadtrundgang die Sehenswürdigkeiten
von Maastricht zu zeigen. Der Wettergott hatte den Wasserhahn zugedreht und die drei Gruppen
gingen in verschiedene Richtungen los. Ausgangspunkt war der Marktplatz.
Zum Ende der Führung hatten wir noch etwas Freizeit In diesem Städtchen gibt es Geschäfte und
Boutiquen, die das Herz jeder Frau höher schlagenlassen.
Aber der Vorstand hatte zu Beginn der Fahrt alle EC und Kreditkarten eingesammelt, so dass die
Gefahr von Einkäufen nicht bestand (ist ein Spaß)
Anmerkung der Redaktion: Dies wäre - wenn - lediglich auf Anweisung der Ehemänner und
Lebenspartner erfolgt!! (auch Spaß, liebe Uschi)
Danach mussten wir leider einkehren, denn der Regen setzte wieder ein. Bei einem „Aperol“
verging die Zeit bis zur Abfahrt recht schnell. Früher als erwartet waren wir wieder in Essen.
Die meisten Damen wurden von ihren Männern abgeholt.
Im Vereinslokal „Trend“ nahm dann der ein oder andere noch ein Getränk und/oder Imbiss zum
Abschluss dieses schönen Tages. Vielen Dank an die Vorbereiter für diese Tour.
Wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Es berichtete: Sangesschwester Uschi Klossek

Mittwoch, 05.Juni 2019, Vereinslokal / BürgerTreff Überruhr
An diesem Tage hatte unser 2. Vorsitzender Kurt Peters jun. in den Probensaal bzw. in die
Vereinsgaststätte eingeladen. Und viele sind dieser Einladung gefolgt.
In seiner Begrüßungsrede bedankte sich der jetzt Ü50er bei seiner Familie, insbesondere bei
seinen Eltern und seiner Frau für das gemeinsame Leben und die vielen gemeinsamen Erlebnisse.
Auch bei Weggefährten und Freunden sowie seiner Vereinsfamilie bedankte er sich für das
zusammen Erlebte. Der 1. Vorsitzende des MGV, Siegfried Neugebauer, und Geschäftsführer
Dietmar Köhler überbrachten die Glückwünsche der Sangesbrüder, - frauen und –freunde, indem sie
dem Jubilar eine Glückwunschtorte sowie die Gratulationsurkunde überreichten.
Auch die Chorgemeinschaft Deilbachtal und das Ensemble Total Vokal überbrachten ihrem
Chorleiter Glückwünsche.
Besondere Beachtung bei Kurt und seiner Familie fand dabei das neue Haustier aus dem Tierheim
der Stadt Frankenheim, ein nettes Präsent, handgebastelt, extra für Kurt.
Nach diesem Gratulationsmarathon ließen sich seine Chöre es nicht nehmen,
unter Chorleiter Norbert Bunse ein entsprechendes Ständchen zu intonieren.
Zur besonderen Überraschung von Kurt waren hierbei auch die Sängerfrauen beteiligt, denn
präsentiert wurden auch extra gemeinsam einstudierte Lieder.
Nach all diesen vielen Worten wurde das vom Vereinswirt Bernd Schneidereit und seinem
Team mal wieder hervorragend präsentierte Kuchenbuffet geräubert und mit einigen Tassen Kaffee
heruntergespült.
Bei subtropischen Temperaturen im Saal, Gaststätte und draußen vor der Tür wurde dieser runde
Geburtstag noch lange in fröhlicher Runde gefeiert.
Am Abend hatte unser Gastgeber noch einige kleine Speisen vorbereitet. Bei Currywurst, Lachs-,
Mett– und Käsebroten konnten sich die noch anwesenden Gäste über eine gut organisierte
Stärkung gegen Hunger und Durst erfreuen. Fazit: Es war eine wunderschöne Geburtstagsparty,
an der auch der Jubilar sichtlich eine große Freude hatte.
P.S.
Bemerkenswert ist an diesem runden 50. die Tatsache, dass Kurt auch bereits 30 Jahre im MGV
singt und seit der Zeit die Geschichte des Vereins in verschiedenen Vorstandsfunktionen maßgeblich
mitgestaltet hat – hierzu auch einen herzlichen Glückwunsch – an Kurt und den Verein!

Himmelfahrt, 30. Mai 2019, Uberruhr / Steele
Wie immer, trafen sich am „Vatertag“ um 9:00 Uhr die Sangesbrüder, Sängerfrauen und Freunde des
MGV-Sängerbund zum gemeinsamen Frühstück und Frühschoppen im „Bootshaus Ruhreck“.
Die Frühstückstische waren mit Käse, Wurst, Brötchen, Butter, Kaffee, und Orangensaft gedeckt.
Nachdem wir alle einen Platz gefunden hatten, wurde von der Wirtin noch frisch zubereitetes Rührei
serviert.
Nach der ersten Kaffeestärkung forderte Kurt Peters jun. alle Sänger auf, einige Lieder zu singen,
um uns für das Weinfest einzustimmen. Es wurden einige Lieder geschmettert, die Gäste
bedanken sich.
Zum Schluss wurde dem Wirt ein Ständchen mit dem Titel “Es war einmal ein schlauer Wirt“
dargebracht. Dies hatte prompt eine Schnapsrunde zur Folge, welche wir mit einem weiteren Liedchen
gerne entgegen nahmen.
Mit Abschlussworten des Vorsitzenden und einem Schlusslied auf den Lippen verabschiedeten
wir uns mit dem „Umtrunk“ vom Bootshaus Ruhreck.
So zog die Gesellschaft über die Ruhrbücke in Richtung Steeler Center Carree. Die Winzer und eine
stattliche Zahl von Zuhörern erwarteten uns schon.
Nach dem Soundcheck der Mikrofone durch die MGV-Harmonisten (mit dem Lied „Funiculi Funicula)
und die im Hintergrund anwesenden Tontechniker begann um 11:30 Uhr unser 1. Auftritt mit
unserem Chorleiter Norbert Bunse.
Unsere Lieder wurden jedes Mal mit reichlichem Applaus bedacht.
Danach traten die Harmonisten auf und wie immer wurden sie mit Zugaberufen aufgefordert,
weiter zu spielen. Die letzte halbe Stunde gehörte wieder dem MGV, der durch einige Sänger vom
Deilbachchor unterstützt wurde.
Danach folgte noch eine vom Publikum gewünschte Zugabe.
Um 13:00 begann die Mittagsruhe im Steeler Center Carree.
Die Sänger traten von der Bühne unter großem Applaus – und freuen
sich schon auf ihren Auftritt beim nächsten Weinfest 2020 am Vatertag.


Sonntag 7. April 2019, 12:00 Uhr, Restaurant Acquario Essen-Steele
Die MGV-Harmonisten wurden anlässlich des 85. Geburtstages von Alfons Franke eingeladen,
den musikalischen Rahmen der Jubelfeier zu gestalten.
Ca. 40 anwesende Gäste warteten im Restaurant gespannt auf uns. Mit kräftigem Applaus wurden
wir begrüßt. Kurt Peters führte dann durch das Programm. Den Geburtstagsgästen wurde eine bunte
Palette an musikalischen Leckerbissen geboten.
Mit den Musikstücken "Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung",
"Wenn die Sonne erwacht", "Spanish Eyes" und "Those where the days" stimmten wir die Gäste
im ersten Programmteil ein. Nach einer Pause, die wir draußen bei schönem Wetter mit Getränken
genossen, begann der zweite Programmteil, der Jahreszeit entsprechend, mit dem Medley "Frühling
in Berlin", "Alexanders Ragtime" und als Abschluss "Funiculi Funicula".
Begeisternd wurde applaudiert und eine Zugabe gefordert. Bei dem alten Schlager „Marina“ wurde
kräftig mitgesungen Selbst die Kellner hatten ihre Arbeit unterbrochen, hörten andächtig zu
und fühlten sich ihrer italienischen Heimat sehr nahe. Zum Schluss wurden wir mit viel Beifall
verabschiedet, mit dem Wunsch sich irgendeinmal wiederzusehen.

Donnerstag, 21.03.2019 , 15:30 Uhr, Bürgertreff
“Wir sind zwar eine von vielen Selbsthilfegruppen in Essen und doch sind wir eine Gruppe der
ganz besonderen Art. Denn wir sind nicht nur Gleichgesinnte, die Osteoporose haben, sondern
pflegen eine sehr gute Freundschaft miteinander“, sagte Marion Jahner, die die Selbsthilfegruppe
Osteoporose SHG 20 in Essen leitet. Die Selbsthilfegruppe besteht aus z.Zt. 109 Mitgliedern,
25 nehmen aktiv an den Veranstaltungen teil, der Rest unterstützt die Gruppe.
Gerne folgte unser Sängerbund der Anfrage von Frau Jahner, den “Bunten Nachmittag“
am 21.03.2019 zu gestalten. Gemeinsam mit den “Harmonisten“ haben wir die SHG, wie uns von
den Anwesenden bestätigt wurde, mit einem zweistündigen Programm hervorragend unterhalten.
Männer gestalteten diese Veranstaltung nur von der Bühne aus, ansonsten saßen im Publikum
lediglich drei Männer als offizielle Vertreter von übergeordneten Organisationen wie
Landes – und Bundesverband. “Männer stehen nicht zu dieser Krankheit“ war die Antwort auf
meine Frage an Frau Jahner, warum so wenige Männer anwesend seien, wusste ich doch,
dass einer meiner Freunde von dieser Krankheit selbst betroffen ist.
Wer bisher geglaubt hat, Osteoporose sei eine reine Frauenkrankheit, wird eines Besseren belehrt.
20 bis 30 Prozent der Patienten mit osteoporotischen Frakturen sind Männer. Wissenschaftler gehen
davon aus: Die Anzahl der betroffenen Männer wird in Zukunft aufgrund der zunehmenden
Lebenserwartung und der veränderten Lebensweise weiter ansteigen. Für Männer gibt es noch
keine eindeutig belegten Risikomerkmale.
Wie bei Frauen muss auch bei Männern eine sorgfältige Risikoerhebung und Ursachenabklärung
durchgeführt werden. Im Bedarfsfall wird  bei Männern zusätzlich der Testosterongehalt im Blut
bestimmt. Häufig ist bei Männern auch eine Knochenprobe (Biopsie) sinnvoll.
Unser Sängerbund, gemeinsam mit den Harmonisten, hat sich von der besten Seite gezeigt und
viel Freude bereitet. Wir haben eine sehr gute Visitenkarte abgeliefert und neue Freunde für
unseren Chor gefunden. Die Einladung für unsere kommenden Konzerte wurde ausgesprochen.

Es berichtete: SB Karl-Heinz Jäger


Samstag, 17. November 2018, 19:00 Uhr BürgerTreff Ruhrhalbinsel
Ein Abend für (mit) Klaus
Es war eine außergewöhnliche Veranstaltung zum 75. Geburtstag des beliebten Entertainers und
Musikfreundes Klaus Aldorf, die uns als Gastgeber gelungen ist, bezogen sowohl auf die Gestaltung
als auch auf den Publikumserfolg. Der große Saal im „BürgerTreff“ war komplett besetzt, so dass
auch der kleine Saal geöffnet werden musste. Auch hier waren alsbald alle Plätze belegt.
Einen solchen Zulauf hat das Bürgerzentrum schon lange nicht mehr erlebt und übertraf auch die
Erwartungen der Initiatoren. Das Bühnengeschehen war zwar aus dem seitlichen Saal relativ gut
einzusehen, wurde aber zusätzlich per Live-Cam über einen großen Bildschirm in den Raum
übertragen.
Auf Wunsch des Jubilars sollte es eine Benefizveranstaltung werden zugunsten der
„Essener Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V.“, der die Spendeneinnahmen
der Veranstaltung zufließen würden. Frau Birgit Langwieler als Vertreterin dieser Stiftung war
unser Ehrengast.
Der zu feiernde Jubilar ist förderndes Mitglied des Sängerbundes. Die Beziehung zwischen ihm und
dem Chor war gewissermaßen „Liebe auf den ersten Blick bzw. ersten Ton“. Von seinen Qualitäten
als Musiker und Entertainer waren wir auf Anhieb begeistert.
Man hörte Sätze wie „Der kennt ja 1000 Melodien!“ oder „Der kennt ja 1000 Witze!“ oder „Singen
kann er auch ganz prima!“. Schnell wuchs eine musikalische, aber auch vielseitige persönliche
Freundschaft, die schließlich in den fördernden Vereinsbeitritt am 1. August 2008 mündete.
Und nun waren wir die Gastgeber seines Geburtstagsfestes. Die Regie der Veranstaltung lag in den
Händen von Kurt Peters, der u.a. die Eröffnungsansprache hielt und später ein Interview mit
unserem Ehrengast Frau Langwieler führte. Die Moderation des bunten Programms teilten sich die
Sangesbrüder Harald Göbel und Heinz Tenbusch.
Für das Publikum wurde es ein Wechselbad der musikalischen Stimmungen.
Dem besinnlichen Genuss der Chormusik des Sängerbundes oder des Ensembles „Total Vokal“
folgten fetzige Töne von „Henry’s Jazzman“ oder „Little Johns Jazz Band“. Dann wieder herrliche
Soli der Sängerin Andrea Held oder des Instrumentalisten Manfred Pluta mit seiner Klarinette.
Die vereinseigenen MGV „Harmonisten“ spielten sich einmal mehr in die Herzen der anwesenden
Gäste, welche jedes vorgetragene
Musikstück der Instrumentalisten singend oder klatschend mitmachte
Als Highlight zu Letzt genannt, kam die Elvis Cover Band „The Fellows“ auf die Bühne, welche
später nach dem offiziellen Teil des Abends auch zum Tanz aufspielte.
Nach dreieinhalb Stunden endete das musikalische Wechselbad mit einem gemeinsamen Auftritt
aller Akteure auf der Bühne. Und der Jubilar, dem dieser bunte Abend gewidmet war, hielt statt
einer Dankesrede ein weißes Band hoch mit der in großen Buchstaben gefertigten Aufschrift DANKE.
Abschließend: Die eingegangenen Spenden werden alsbald unter amtlicher Aufsicht ausgezählt und
dem Empfänger durch eine Abordnung des Chores persönlich überbracht. Die Tageszeitungen
werden darüber sicherberichten. Das Spendenergebnis war bei Drucklegung dieser Zeitungsausgabe
leider noch nicht bekannt.
Und noch etwas sollte nicht vergessen werden:
Unser Dank an alle Künstler, die ohne Gage aufgetreten sind, sowie an die fleißigen,
meist unsichtbaren Helfer beim Aufbau, dem Ablauf der Veranstaltung sowie dem späteren Abbau
noch in der Nacht.

Samstag, 10. November 2018, 16:00 Uhr, Event-Kirche Velbert-Langenberg
Von Romantik bis Moderne – Lieder, die von Herzen kommen

So wurde mit Plakaten, Flyern und in der Zeitung geworben, das in der wunderschönen Event-Kirche
in Velbert-Langenberg ein Konzert der Chorgemeinschaft Deilbachtal am Samstag, 10. November 2018
stattfindet. Der Vorsitzende des Deilbachtalchores Karl-Heinz Jäger hatte die Sopranistin
Stefanie Rodriguez, bekannt aus Gastengagements in vielen Städten Deutschlands, sowie durch
Auftritte an der Volksoper in Wien, eingeladen.
Außerdem sollten auch die „MGV-Harmonisten“ das Konzert bereichern.
Die Leitung hatte Kurt Peters jun., den Chor und die Sopranistin begleitete am  Klavier Ida Kubelke,
die auch schon mehrmals bei Konzerten des Sängerbund Essen-Überruhr dabei war.
Die Event-Kirche wurde am Vortag mit 200 Sitzplätzen bestückt, damit alle Besucher das
Konzert genießen konnten. 26 Sänger des Chores standen bereit, davon waren 9 Sänger vom
Sängerbund Essen-Überruhr als Unterstützung zu den vorherigen Proben und zu diesem Konzert
angereist.
Vor dem Einlass in die Kirche wurden die MGV-Harmonisten und die Sänger vom Chorleiter
zusammen mit der Pianistin noch mal geprüft, ob heute die Lieder und Gesangsstücke besser klingen
als bei der Generalprobe. Es sollte ja heute alles klappen.
Auf dem Programm standen für die 5 Harmonisten fünf Melodien, für den Chor waren 15 Lieder
vorgesehen. Es sollten u a. drei Lieder von Friedrich Silcher, 3 von Franz Schubert und 4 Lieder
von Udo Jürgens gesungen werden. Pünktlich um 16 Uhr, fast alle Plätze in der Kirche waren
besetzt, nach dem ersten Lied „Frisch gesungen“ von Friedrich Silcher, wurden vom
Vorsitzenden Karl-Heinz Jäger das Publikum und die Vertreter des Stadtverbandes Velberter Chöre
begrüßt.
Er kündigte gleichzeitig einen Überraschungsgast an. Als die Sopranistin die Arie aus der Operette
Giuditta von Franz Lehar „Meine Lippen sie küssen so heiß“ sang, begleitete der Chor sie mit
zwei Zeilen des Textes, den vorher der Chorleiter mit den Sängern eingeprobt hatte.
Nach dem Auftritt der Harmonisten mit dem neu einstudierten Lied „Funiculi-Funicola“ kam die
Überraschung, die anfangs Karl- Heinz Jäger angekündigt hatte.
Die Sopranistin sang jetzt mit ihrem zwölfjährigen Sohn Philip zusammen das Lied „Abendsegen“
von Engelbert Humperdinck. Später traten sie zum zweiten Mal auf, mit dem Lied, das auch
Udo Jürgens mit seiner jungen Tochter Jenny 1984 sang: „Ich wünsch dir Liebe ohne Leiden“.
Mutterund Sohn erhielten auch hier einen langen Applaus.
Im Finale bei dem bekannten Lied „Die Rose“ spielte Wolfgang Schaub mit der Mundharmonika
zusammen mit der Pianistin Ida Kubelke dreimal das Intro, das sehr gut bei den Besuchern ankam.
Das letzte Lied auf dem Programm war „Danke für die Lieder“ von ABBA.
Danach bedankte sich Karl-Heinz Jäger bei den Besuchern und ehrte die Teilnehmer mit Blumen
und Geschenken. Als dann das Publikum nach dem Verbeugen der Akteure mit großem Beifall eine
Zugabe verlangten, wurde das vorbereitete Lied „Es war einmal ein Jäger“ gesungen.
Es erfolgte mit dem Lied „ Still ruht der See“ eine weitere Zugabe. Während die Besucher die Kirche
verließen hörte man oft:“ So was Schönes haben wir noch nicht gehört“.
Meinten sie die von der Sopranistin Stefanie Rodriguez und ihrem Sohn gesungenen Lieder,
den Gesang des Chores oder das Spiel des Mundharmonika-Ensembles?
Ganz gleich - es war wohl für jeden Zuschauer etwas bewegendes dabei.
Nachtrag:
Zwei Harmonisten, die auch im Chor mitsangen, trugen wie die anderen Sänger schwarze Hose,
Fliege, weißes Hemd und eine dunkelgraue Weste. Wenn sie aber an der Reihe waren, mussten
sie vor ihrem Auftritt schnell in die Weste der Harmonisten wechseln. Das passierte mehrmals.  
Harmonist Burkhardt Zülsdorff meinte augenzwinkernd: „Ich komme mir vor wie bei einer
Modenschau“. Nach dem Konzert, das zwei Stunden ohne Pause dauerte, ließ man den Tag im
Vereinslokal Silva mit Getränken und Essen ausklingen.
Karl-Heinz Jäger hatte Plätze reserviert

Samstag, 20. Oktober 2018, St. Ingbert-Rohrbach / Saarland
Der MGV "Sängerbund" gratuliert seinem Partnerchor:

In  diesem Jahr begeht der MGV "Frohsinn" aus St. Ingbert sein 125.  Jubelfest. Anlässlich eines
Festaktes am 20. Oktober 2018 war unser Chor eingeladen und mit einer Abordnung bei der
Feierlichkeit zugegen. Als  "Botschafter des Ruhrgebietes" durften wir zunächst die Grußworte  
unseres Oberbürgermeisters Thomas Kufen, seinen schriftlichen Zeilen einen Ehrenteller der Stadt
beigefügt hatte, vielbeachtet überreichen. In einem launigen Vortrag hatte der Chorvorstand des
Sängerbundes dann das Chorgeschenk der Essener Sangesbrüder überreichen können.
Ein Gutschein über ein Chorwerk nach Wahl wurde, angereichert durch ein in der Essen-Werdener
Abraham-Bäckerei Werntges in Auftrag gegebenes "Backwerk", dem Vorsitzenden Heribert Wallacher
stellvertretend für den Chor übergeben. Die süße "Handarbeit" wurde begeistert aufgenommen
und wird sicher alsbald durch die Sänger des Jubelchores - vielleicht bei deren nächsten
Probe - "vernascht".
Mit  einem humorvollen Sketch verabschiedete sich die Überruhrer Delegation  von der Bühne:
Dietmar Köhler, als Pater verkleidet in der Paraderolle des "Gesandten von Rom" und Kurt Peters
als "Übersetzer der italienischen Festgrüße" wurden nach immer wieder lautstark
aufbrandenden Lachsalven mit lang anhaltendem Applaus nach Vortragsende bedacht.
Gemeinsam mit den Festgästen und den Angehörigen des Jubelchores fand unsere Delegation
noch schöne Stunden für interessante Gespräche und gemeinsame Gesänge, bei manch
kühlem Tropfen.
Ein  großer Dank gilt dem gastgebenden MGV Frohsinn aus St. Ingbert, der  unsere Delegation am
Folgetag in Radebeul, welche gleichfalls als Abordnung dieser Einladung gefolgt waren, verlebten
wir einen unvergesslichen Tag, der mit einer launigen und absolut spannenden
Führung durch den historischen Ort, sowie einem gemeinsamen Mittagessen im Wallfahrtskloster
Blieskastel seinen Höhepunkt fand. Die Verabredungen zu einem Chortreffen beider Chöre sind
anlässlich dieses Treffens erneut in den Vordergrund geraten.
Der Wunsch auf ein gemeinsames Wiedersehen wurde von beiden Seiten unterstrichen und soll
alsbald konkretisiert werden.
Als Delegation des MGV nahmen folgende SB mit ihren Partnerinnen teil:
SB Heribert Fischer, SB Walter Klammer, SB Dietmar Köhler und SB Kurt Peters.

Sonntag, 23. September 2018, Stephanuskirche, Gemeindefest Überruhr
Musik – Grill – Spiel – Spaß - ein Fest für alle.
So wurde das Gemeindefest im Internet angekündigt.
Doch das Wetter hatte an diesem Tag schlechte Laune, es regnete, es war kalt und feucht.
Wurden wir doch in den Tagen davor mit Sonnenschein und Wärme verwöhnt.
Der Sängerbund-Essen-Überruhr wurde gebeten, wie bereits im Jahr zuvor, die Abschlussandacht
mit Gesang und Mundharmonikaspiel mitzugestalten. Vor dem Auftritt sammelten sich die Sänger
in ihrer Sangeskleidung (schwarze Hose, weißes Hemd, blaue Krawatte) und mit wärmender
Jacke vor dem Gemeindezentrum am Bierstand.
Einige Sängerfrauen begleiteten uns und hatten kalte Hände.
Pünktlich begann der Gottesdienst mit Pfarrer Martin Prang, der bemüht war, den Auftritt des
Sängerbundes mit seinen Liedern in den Vordergrund zu stellen.
Mit dem christlichen Lied „Ins „Wasser fällt ein Stein“ begannen die „MGV Harmonisten“.
Abwechselnd hörte dann die Gemeinde die Predigt des Pfarrers und den Gesang des Männerchores
mit den bekannten Liedern „Der Wandrer“, „Vater unser“, „Schau, was Liebe ändern kann“ bzw.
das zweite vorgetragene Lied „Highland Cathedral“ der Harmonisten.
Am Ende des Gottesdienstes entschied Vice-Chorleiter Kurt Peters jun., noch eine Zugabe mit dem
Lied „Allerschönster Engel“ zu geben, die mit Applaus von der Gemeinde bedacht wurde.
Nach der Veranstaltung ging es wieder aus der warmen Kirche in die Kälte nach draußen zum
überdachten Bierstand, der Freibier für alle ausgab. Auch lagen noch Würstchen auf dem Grill,
die im Gemeindezentrum angeboten wurden.
Wir standen noch einige Zeit am Bierstand, froren jedoch nach kurzer Zeit und verließen dann
mit Regenschirmen nach und nach das Gelände der Stephanuskirche und dachten:
„Schade, dass an diesem Tag nicht so viele Leute wie an den vorherigen Jahren
teilgenommen haben.“
Am nächsten Tag konnte man im Wetterbericht nachlesen
„ Am Sonntag betrug die Maximaltemperatur 11,2 die Tiefsttemperatur 7,6 Grad,
der Niederschlag 33,9 l/m².
Letztes Update 17.05.2021
Design U.M
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