Aktuell - Saengerbund

130 Jahre Chorgesang
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!!! Der Chor muss erneut seine Probearbeit niederlegen !!!

Liebe Sangesbrüder und Sängerfrauen, verehrte Freunde und Gönner des  „Sängerbundes“!

Wer einen Sinn für seine deutsche Muttersprache hat, der wird verwundert sein,  wie bereitwillig sie viele neue Fremd- und Fachwörter aus der CORONA-Zeit in  ihren Wortschatz übernommen hat. Beispiele: Inzidenz, R-Wert, Prioritätenliste,  Impf-Turbo, Brücken-Lockdown, Bundesnotbremse und, und. Die Aufzählung  ließe sich noch seitenlang fortsetzen. Währenddessen führte unsere öffentliche Verwaltung die sprichwörtliche „deutsche Gründlichkeit“ durch ihr (Nicht-)  Handeln ad absurdum.
Wir sahen z. B. sprachlos zu, wie Briten und Amerikaner  – von den Israelis ganz zu schweigen! – kurz davor waren, auch noch ihre  Haustiere zu impfen, während wir es nicht einmal geschafft hatten, unsere Alten und Pflegeheime ausreichend zu versorgen. Und auf der politischen Bühne  wurden derweil Theaterstücke aufgeführt, die in ihrer Heftigkeit und Aggression  an die besten Zeiten von Strauß und Wehner erinnerten. Sanften Gemütern  kamen die Worte Heinrich Heines in den Sinn: „Denk‘ ich an Deutschland in der  Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!“
Allmählich scheint es allerdings mit der wirksamsten Methode gegen CORONA,  dem Impfen, voranzugehen. Es regnen schon wieder euphorische  Versprechungen der Regierenden in Bund und Land auf uns nieder. Das gibt uns  Zeit, auch mal wieder an unser Vereinsleben zu denken.
Ja, der Sängerbund lebt noch! Unser Geschäftsführer Dietmar Köhler freut sich  im Stillen, dass die Jahresbeiträge trotz dieser schwierigen Zeit pünktlich  einlaufen.
Und er wird sie, wie schon in der Vergangenheit, zuverlässig und  vorausschauend verwalten. So konnten wir in all den Jahren schöne Konzerte  und fröhliche Veranstaltungen finanzieren und wollen auch in der Nach CORONA-Zeit dazu in der Lage sein, auch wenn wir hier und da mit einigen  Kostensteigerungen rechnen müssen, die bisher noch nicht konkret benannt  werden können.
Und noch etwas, liebe Mitglieder: Wir können das ohnehin nicht geringe  Durchschnittsalter unseres Chores nicht einfach anhalten wie eine Uhr. Es steigt  weiter und macht deutlich, dass wir mit offenen Augen und Ohren durch den Tag  gehen sollten, um vielleicht den einen oder anderen Sangesfreund zu entdecken,  der Lust hat, beim Neubeginn unseres Chorlebens mitzumachen.

Also: Auf in den Tag, nicht mit Pauken und Trompeten, aber mit wachsender  Zuversicht!

Herzlichst
Heinz Tenbusch
Ehrenvorsitzender


Der  Vorstand des MGV "Sängerbund" Überruhr wünscht seinen Mitgliedern,  Freunden und allen Mitbürgern auf diesem Wege bestmögliche Gesundheit  und bittet gleichzeitig um die Umsetzung aller durch die Regierung  ausgerufenen Maßnahmen zum Schutz der Gesellschaft.
Letztes Update 17.05.2021
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